Eiskletterer aus Wien im Lungau verunglückt

Ein schwerer Alpinunfall ereignete sich am Samstagnachmittag in Muhr im Salzburger Bezirk Tamsweg. Ein 18-jähriger Wiener stürzte rund 150 Meter weit ab.

Der Bursch hatte an einem Eiskletterkurs des Österreichischen Alpenvereins teilgenommen, als er beim Versuch, ungesichert einen Wasserfall zu queren, rund 150 Meter abstürzte.
Er erlitt schwere Kopfverletzungen und einen Knöchelbruch, teilte die Polizei mit.

Die fünfköpfige Gruppe des Alpenvereins war gegen 10.00 Uhr unter der Führung eines 42-jährigen Bergführers aus Niederösterreich zu einem Wasserfall östlich des Wallischgrabens in Schellgaden in Muhr aufgebrochen. Der Bergführer errichtete drei Toprope-Stationen sowie ein Seilgeländer zur Sicherung des Zustiegsbereichs für die Teilnehmer.

Gegen 14.00 Uhr ereignete sich dann das Unglück: Der 18-Jährige wollte ungesichert neben dem Seilgeländer den Wasserfall queren. Dabei rutschte er aus und stürzte rund 150 Meter über den Wasserfall ab. Er blieb schwer verletzt im Auslauf des Baches liegen. Der Bergführer und ein Arzt, der am Kurs teilnahm, leisteten Erste Hilfe. Der Wiener wurde ins Krankenhaus Tamsweg eingeliefert.

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