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Einkaufszentren für Sonntagsöffnung

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Nicht nur in der Tourismus-Branche, auch im Wiener Handel gibt es klare Befürworter einer Öffnung der Geschäfte am Sonntag - nämlich in den Einkaufszentren, aber Ablehnung von abgegrenzter Tourismuszone in der Innenstadt.

Nils-Christian Hakert, Retail-Management-Director von Rodamco Central Europa und seit kurzem auch Geschäftsführer des Wiener Donauzentrums (DZ), empfiehlt dem Wiener Handel eine Sonntagsöffnung – wenn auch vorerst keine generelle. Er sprach sich im Gespräch mit der APA für eine „Politik der kleinen Schritte“ aus.

„In Deutschland und auch in den Beneluxländern hat man mit vier verkaufsoffenen Sonntagen angefangen, und die waren alle ein sehr großer Erfolg für den gesamten Einzelhandel“, betonte Hakert. Die Kunden hätten nicht nur zur Bedarfsdeckung eingekauft, sondern „tatsächliches Shopping“ gemacht, bei dem laut Hakert auch Ersparnisse ausgegeben worden seien.

Einkaufen ohne Stadtplan…

Der Donauzentrums-Chef sprach sich klar gegen speziell abgegrenzte Tourismuszonen aus: „Der einkaufende Kunde, egal ob er Einheimischer ist oder auch Tourist, geht nicht nach einem Stadtplan einkaufen. Das heißt, man muss es in ganz Wien erlauben.“ Eine Tourismuszone solle das gesamte Bundesland erfassen, wenn dies rechtlich möglich sei.

Sollten nur die Innenstadt oder angrenzende Bereiche zur Einkaufszone erklärt werden, würde das im 22. Bezirk gelegene Donauzentrum nicht aufsperren können. Hakert versicherte allerdings, dass dies nicht der Grund für eine Ablehnung einer derartigen Abgrenzung sei: „Ich abstrahiere von dem eigenen Interesse. Ich kann nur sagen, es ist kontraproduktiv. Der Kunde wird irritiert, und irritierte Kunden bleiben zu Hause.“

Als Erfolg bezeichnete Hakert dass Offenhalten der Geschäfte im DZ am Donnerstagabend: Der lange Einkaufsabend werde sehr gut genutzt, etwa von „intensiv arbeitenden Bevölkerungsschichten“, die sonst kaum Zeit zum Shoppen hätten. Das mit rund 200 Shops größte Einkaufszentrum Wiens hat 2005 nach eigenen Angaben das beste Jahr seiner Geschichte abgeschlossen. Der Umsatz konnte um 3,1 Prozent auf 286 Mio. Euro gesteigert werden.

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