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eingetragenen Partnerschaften: Ansturm nur in Wien

Nur in Wien gibt es reges Interesse
Nur in Wien gibt es reges Interesse ©APA (Archiv/Schlager)
Ab dem kommenden Jahr können homosexuelle Paare bei den zuständigen Behörden ihre Beziehung eintragen lassen. Bis auf Wien dürfte der große Ansturm in den meisten Bundesländern aber ausbleiben.

In Wien haben sich “einige Hundert” homosexuelle Paare bei der Magistratsabteilung 35 nach dem Prozedere und den Voraussetzungen einer Eingetragenen Partnerschaft erkundigt, so MA-35-Chefin Hornschall.

Davon hätten bereits 20 fix angekündigt, in den Hafen der Partnerschaft einlaufen zu wollen, wobei drei Paare mit dem 4. Jänner den erstmöglichen Termin für sich reserviert haben. Eines der drei Premierenpaare lebt mittlerweile schon seit 50 Jahren zusammen. Insgesamt erwartet man in der MA 35 im ersten Jahr bis zu 450 partnerschaftswillige Paare.

In Niederösterreich sind für die Vornahme Eingetragener Partnerschaften die Bezirksverwaltungsbehörden zuständig, in den Statutarstädten ist es der Magistrat. Man rechnet hier “in den ersten Monaten” mit einem “erhöhten Andrang”. In Oberösterreich ist das Interesse vorerst gering. Der Magistrat Linz berichtete, dass es bisher insgesamt vier unverbindliche Anfragen, aber noch keine konkreten Anmeldungen gegeben habe. Ebenso verhält es sich in Salzburg – darum könne man auch nicht von einem Ansturm sprechen.

Nach der Diskussion rund um Zeremonie und gesetzliche Inhalte der Eingetragenen Partnerschaft reißen sich homosexuelle Grazer Paare offenbar auch nicht um Termine beim zuständigen Referat. In Tirol und Vorarlberg gibt es ebenfalls keinen Ansturm.

Wer jedoch nicht mehr länger warten will und sich schon am 4. Jänner – dem ersten Tag, an dem die Eintragung möglich ist – “trauen” will, für den wird es knapp: Um sich als Partner eintragen zu lassen, müssen die beiden Frauen oder die beiden Männer nämlich mehrere Dokumente vorweisen und ein sogenanntes Ermittlungsverfahren durchlaufen.

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