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Einen guten Morgen gibt·s nur mit der VN

Ein guter Tag beginnt mit einer Lektüre. Und das ist bei der Familie König jeden morgen die VN. Drei Generationen stürzen sich auf die täglichen Neuigkeiten.

Morgens um halb sieben im Haus Frühlingsstraße 16. Es ist die Korbflechterei König. In der Werkstatt sitzt Seniorchef Bruno König am Werkstisch. Der rüstige 78-Jährige ist vertieft in die VN, die er zu dieser Zeit in aller Ruhe, völlig ungestört lesen kann. „Wissen Sie, das mache ich jeden Tag. Ich schnapp·mir die Zeitung schon um sechs und geh· in die Werkstatt. Da hab· ich meine Ruh· und die Zeitung für mich ganz alleine.“

Sportverückte Herren

Morgenstund hat spätestens um viertel vor sieben auch bei den übrigen Familienmitglieder nicht nur Gold, sondern vor allem die VN im Mund. Da sind Sohn Werner und der 15-jährige Enkel Daniel. Begierig stürzen sie sich auf die VN, welche der Opa von der Werkstatt mit nach oben zum Frühstückstisch gebracht hat. Daniel schnappt sich den Sport. „Der interessiert mich am allermeisten“, verrät der Nachwuchs-Eishockeyspieler des EHC Lustenau.“ Sport interessiert auch seinen Vater und Großvater sehr, sind sie doch selbst beim hiesigen Eishockeyverein tätig. Als Ordner.

Das „Timing“ passt

Opa Bruno und Papa Werner lesen die VN von vorne nach hinten. Was den Vorteil mit sich bringt, dass es beim Timing der Übergabe des Sportteils von Daniel zu Werner keine Probleme gibt. Zumal der Opa eh schon alles kennt und als „Konkurent“ wegfällt. Die Damen des Hauses haben sich noch nicht blicken lassen. „Sie interessieren sich am meisten für den Lokalteil und natürlich die Todesanzeigen“, berichtet der Großvater. Nachsatz: „Und wenn wir gesättigt sind, haben sie die Zeitung für sich.“

Wirkliche morgendliche Unruhe herrschte bei den Königs nur einmal für kurze Zeit. „Als nämlich jemand regelmäßig unsere Zeitung klaute und wir ohne VN da standen. Ein unerträglicher Zustand.“

Zitat: Ich hol’ die VN schon um sechs. Dann hab’ ich die Zeitung für mich ganz alleine.

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