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Ehefrau wollte sich scheiden lassen: Mann wegen Mordes vor Gericht

In diesem Haus in Brigittenau soll das Familiendrama passiert sein.
In diesem Haus in Brigittenau soll das Familiendrama passiert sein. ©APA
Erklärungsbedarf hat am Dienstag im Wiener Straflandesgericht der Wirtschaftswissenschafter Christian G., der zuletzt als erfolgreicher Finanzdirektor gearbeitet hatte. Der 35-Jährige war in der Nacht auf den 25. November 2012 in Brigittenau mit einem Küchenmesser auf seine Ehefrau losgegangen. Die 36-jährige Bankerin überlebte den Angriff nicht.
Scheidung als möglicher Auslöser
Bluttat in Brigittenau

Dem Mann drohen nun wegen Mordes zehn bis 20 Jahre oder lebenslange Haft.

Motiv für die Attacke sollen Scheidungsabsichten der Frau gewesen sein. Das Paar hatte sich auf der Uni kennen und lieben gelernt, nachdem 2006 eine Tochter zur Welt kam, wurde geheiratet. Der Mann soll befürchtet haben, er werde im Fall einer Trennung die Siebenjährige kaum mehr sehen. Nach der Bluttat war er mit dem Mädchen zu seinen Eltern nach Oberösterreich gefahren, denen er die Kleine übergab. Dann stellte er sich der Polizei.

Mehr Hintergründe zu dem Fall hier.

(APA)

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