E-Scooter-Fahrer nach Unfall in Wien in Lebensgefahr: Autofahrer ausgeforscht

E-Scooter-Fahrer in Wien in Lebensgefahr: Autofahrer ausgeforscht
E-Scooter-Fahrer in Wien in Lebensgefahr: Autofahrer ausgeforscht ©APA
Am Samstag wurde ein E-Scooter-Fahrer bei einem Unfall in Wien-Landstraße von einem Auto überrollt und lebensgefährlich verletzt. Der Autofahrer, der Fahrerflucht verübte, konnte nun ausgeforscht werden.
E-Scooter-Fahrer lebengefährlich verletzt

Laut Polizeisprecherin Barbara Gass hatte ein Zeuge den Fahrzeugtyp genannt, zudem hatte das Verkehrsunfallkommando einen Teil des Schwechater Kennzeichens. Einer der in Betracht kommenden Wagen hatte Beschädigungen an der Front und wurde sichergestellt.

Autofahrer nach Unfall mit Fahrerflucht in Wien ausgeforscht

Der 26-jährige Lenker wies die Anschuldigung zurück. Er sei zwar in der Nacht auf vergangenen Samstag in Wien gewesen und habe auch etwas getrunken, an einen Unfall könne er sich aber nicht erinnern.

Der Unfall hatte sich am Samstag gegen 3.15 Uhr an der Kreuzung Landstraßer Gürtel - Adolf-Blamauer-Gasse ereignet. Der 34-jährige E-Scooter-Fahrer wollte einen Schutzweg am Landstraßer Gürtel überqueren, als er von einem Pkw erfasst wurde, der stadtauswärts auf der Rechtsabbiegespur unterwegs war und die Kreuzung mit der Adolf-Blamauer-Gasse in gerader Richtung übersetzte. Laut Zeugen soll er dabei eine rote Ampel ignoriert haben.

E-Scooter-Fahrer bei Unfall von Auto überrollt

Der E-Scooter-Fahrer kam bei der Kollision heftig zu Sturz. Gass zufolge dürfte ihn das Fahrzeug auch überrollt haben. Der lebensgefährlich Verletzte wurde von der Berufsrettung Wien in ein Spital gebracht. Es bestand der Verdacht auf einen Beckenbruch, der 34-Jährige trug außerdem Blutungen im Bauchbereich, Frakturen mehrerer Rippen und eine Schädelprellung davon.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 3. Bezirk
  • E-Scooter-Fahrer nach Unfall in Wien in Lebensgefahr: Autofahrer ausgeforscht
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen