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Dutzend verirrt

Am Wochenende konnten in Vorarlberg insgesamt zwölf verirrte Skifahrer unverletzt in Sicherheit gebracht werden. [24.1.2000]

Neben den zwei Schülern, die im
Laternsertal eine Nacht im Freien verbrachten, wurden in Vandans und
Klösterle insgesamt zehn Personen geborgen:

Sonnenkopf: Japanischer Student verirrte sich

Am Samstag verirrte sich ein 19jähirger japanischer Student im Schigebiet
Sonnenkopf. Am Nachmittag kam er über den Pistenrand in freies Gelände. Dort geriet er in weiterer Folge
zunehmend in unwegsames und steiltes Gelände, bis er in den Bereich der
Wasserstubenalpe kam. Von dort war es ihm nicht mehr möglich aus eigenen
Kraft weiterzukommen. Er fand einen Heustadel, in welchem er Unterschlupf
suchte und auf seine Rettung wartete. Um 18.37 wurde der GP-Klösterle von
der Abgängigkeit in Kenntnis gesetzt und gegen 22.00 Uhr konnte der Student dann gerettet werden.

Laterns: Zwei Boarder vermisst

Nachdem die Suchaktion nach den 2 vermissten Snowboardern aus dem Schigebiet
Laterns am Samstag erfolglos abgebrochen werden musste, konnten am SSonntag beide
unverletzt angetroffen werden. Sie hatten am Samstag
beschlossen die 3 km zu Fuß von Innerlaterns Richtung Laterns zu gehen.
Sie überquerten in der Folge die Flutz und kamen bis Einbruch der
Dunkelheit zu einem Punkt, wo sie aufgrund des unwegsamen Geländes nicht
mehr weiterkamen. Da es schon Dunkel war beschlossen sie die Nacht unter
einer Tanne zu verbringen.

Doppelter Einsatz in Vandans:

Am Samstag fuhre eine 28jährige Frau aus Deutschland zusammen
mit 4 Jugendlichen (ebenfalls aus Deutschland) auf der Schiroute von der
Hüttenkopftalstation nach Vandans ab. Sie kamen von der Schiroute ab und gerieten im Bereich Mulerietsch und Sponna in
unwegsames Gelände. Gegen 13.30 Uhr traf die Bergrettung am Ort des Geschehens ein.

In der Zwischenzeit hatten sich ebenfalls vier
holländische und zwei einheimische Schi-bzw. Snowboardfahrer im Bereich des
Sponnagrabns bzw. Mulerietsch im unwegsamen Gelände festgefahren. Die
4 holländischen Schigäste wurden mittels Silvrettawinde aus dem Sponnagraben
geborgen. Die zwei einheimischen Jugendlichen wurden mittels eines
Flaschenzugs geborgen.

(Bild: VN)

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