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Dürers Feldhase ohne Genehmigung verliehen

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Die Wiener Albertina hat offenbar ohne Genehmigung wertvolle Werke von Albrecht Dürer nach Madrid ausgeführt. Arbeiten wie der „Feldhase“ und die „Betenden Hände“ sollen ab 8. März im Prado zu sehen sein.

Die Ausfuhr der empfindlichen Blätter geschah jedoch ohne Zustimmung des österreichischen Bundesdenkmalamtes (BDA). Als der Antrag mit einer Liste von 94 Objekten eingereicht wurde, war ein Transporter bereits unterwegs, sagte Konservatorin Eva-Maria Höhle am Donnerstag der österreichischen Nachrichtenagentur APA in Wien. Am Dienstag wurde ein negativer Bescheid ausgestellt. Demnach sind die Werke widerrechtlich auf Reisen.

Das BDA wirft der Albertina vor, die Genehmigung nicht rechtzeitig beantragt zu haben. Wegen der großen Bedeutung der Dürer-Arbeiten sei der Vorgang kein Routinefall. Zudem waren die Werke aus dem Bestand der Albertina Ende 2003 in einer großen Dürer-Ausstellung in Wien zu sehen. Die hohen Empfindlichkeit der Blätter verlange aber nach jeder Ausstellung eine lange Ruhezeit: „Daher war es für uns doch erstaunlich, dass sie wieder transportiert und gezeigt werden sollen.“

Die Entscheidung über das weitere Vorgehen liegt nun bei Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Die Ministerin kann den negativen Ausfuhrbescheid aufheben. Einen solchen Schritt habe es aber bisher in keinem vergleichbaren Fall gegen, sagt Höhle. Weder die Albertina noch das Ministerium war am Donnerstag zu einer Stellungnahme bereit.

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