Dubioser Autodiebstahl beschäftigt Wiener Polizei

Die Wiener Polizei muss sich mit einem dubiosem Diebstahl von Pkw herumschlagen
Die Wiener Polizei muss sich mit einem dubiosem Diebstahl von Pkw herumschlagen ©APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)
Ein dubioser Diebstahl eines Autos hat am Freitag die Wiener Polizei beschäftigt. Ein mutmaßlich gestohlener PKW war in Italien veruntreut worden.

Ein 39-Jähriger ging am Freitag in Wien-Favoriten zur Polizeiinspektion Anton-Baumgartner-Straße um einen PKW als gestohlen zu melden. Diesen hätte er am Tag zuvor nach einer Lokaltour stehen lassen. Am Tag darauf war es weg.

PKW von vermeintlichem Autodiebstahl-Opfer in Italien veruntreu

Im Zuge der Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass der Wagen in Italien veruntreut war. Der 39-Jährige versicherte, dass er das Auto in Italien einem Albaner abgekauft habe und mit den noch montierten italienischen Kennzeichen nach Österreich gebracht hat, was er eigentlich nicht hätte tun dürfen.

39-Jähriger bei versuchter Flucht verletzt

Die Polizisten fuhren daraufhin in die Wohnung des 39-Jährigen, um die mutmaßlich entfremdeten Kennzeichen sicherzustellen. Da schlug der Mann plötzlich den Beamten die Wohnungstür vor der Nase zu, rannte zu einem Fenster und sprang auf die Straße. Bei der Flucht riss der Serbe die Türe eines vorbeifahrenden Pkw auf und setzte sich auf den Rücksitz. Die Beamten holten das in Schrittgeschwindigkeit fahrende Auto rasch ein und nahmen den 39-Jährigen fest. Der Lenker dieses Fahrzeuges fuhr eilig davon. Ob er den Serben kannte, ist unklar.

Weil sich der 39-Jährige bei seinem Sprung aus dem Fenster am Kopf und am Bein verletzt hat, musste er ins Spital gebracht werden. Das Landeskriminalamt Wien muss nun die genauen Zusammenhänge klären. Klar ist jedenfalls, dass das vermeintlich in Italien gekaufte Auto nicht wieder aufgetaucht ist.

(APA/Red)

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