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Doppelschlag von Aksel Lund Svindal

Aksel Lund Svindal hat bei den Ski-Weltcup-Rennen der Herren in Beaver Creek auch den Super-G gewonnen. Am Podest "umrahmt" wird er von zwei Österreichern. | Damen-Abfahrt abgesagt

Der Norweger Aksel Lund Svindal hat 24 Stunden nach der Abfahrt in Beaver Creek auch den Super-G gewonnen und damit auf seiner Vorjahres-Unglückspiste das Comeback-Märchen perfekt gemacht. Hinter dem unglaublichen Norweger rasten mit Herrmann Maier (+0,45) und Michael Walchhofer (0,58) in einem erneut abfahrtsartig gesetzten Super-G zwei Österreicher auf das Podium. Weil die beiden Schweizer Daniel Albrecht und Didier Cuche ausfielen, ist Maier damit vor dem Riesentorlauf am Sonntag sogar sensationell Zweiter im Gesamt-Weltcup.

 

Dass er an seinem 36. Geburtstag nun gar nach der Weltcupführung greifen könnte, kostetet Maier aber nur ein Lächeln. “Meine Disziplinen sind Abfahrt und Super-G. Sensationell, wie gut es da funktioniert”, freute sich der Salzburger darüber, dass er mit Platz zwei auf der anspruchsvollen Raubvogelpiste seinen Comebacksieg am vergangene Sonntag in Lake Louise bestätigt hatte. Dabei war Maier zwei Wochen davor vermeintlich nur zum Training nach Nordamerika geflogen. “Unglaublich, was insgesamt dabei rausgekommen ist. Besser hätte man es fast nicht machen können”, gab sich Maier stolz.

Den durchaus möglichen neuerlichen Sieg vergab Maier am Samstag im unteren Teil der Raubvogelpiste, was er mit “Antauch-Gesten” auch nach dem Abschwingen signalisierte. Der Salzburger war im oberen Teil auf einer Eisplatte ausgerutscht und hatte deshalb dann unten etwas zurückgesteckt. “Immerhin hatte ich das rote Trikot zu verteidigen, das verpflichtet. Denn dafür muss man zuerst einmal ins Ziel kommen”, machte Maier einmal mehr klar, dass er wesentlich reifer geworden ist.

Von “Überflieger” Svindal geschlagen worden zu sein, kratzte den Flachauer nicht im Geringsten. “Ich bin ein stolzer Zweiter. Der, der vor mir ist, ist der einzige, der punkto Seriensieger mein Nachfolger werden kann”, verneigte sich Maier erneut vor dem 25-jährigen Norweger. Der nun alleinige Weltcupführer Svindal bedankte sich artig. “Hermann ist eine der größten Legenden im Rennsport. Ich muss Danke sagen, aber dieser Platz ist noch weit in der Zukunft. Es wird aber noch lange dauern, bis ich vielleicht sein Nachfolger bin.”

Dass Svindal (“Ich bin oben taktisch gefahren, hab’s erst unten laufen lassen”) auch im Super-G nicht unschlagbar gewesen wäre, zeigte u.a. Christoph Gruber. Der Österreicher war im oberen Teil klar schneller als der Norweger, machte dann aber zwei grobe Fahrfehler und wurde nur 16.. Der Super-G war einmal mehr ähnlich einer Abfahrt gesetzt, gesteckt wurde der Kurs diesmal von einem Trainer aus dem kanadischen Team.

“Die letzten zwei Super-G waren halbe Abfahrten. Bei diesem hohen Tempo bist du mit der Linie am Limit”, meinet der Tiroler und bekam Schützenhilfe vom zweifachen Titelverteidiger Hannes Reichelt. Der Salzburger hatte sich schon am dritten Tor die Hand blau geschlagen. “Schon wieder eine halbe Abfahrt”, schüttelte Reichelt nach Platz zehn den Kopf.

Obwohl seit dieser Saison die Jury die Setzung der Super-G kontrolliert, war vielen Fahrern auch der steile Kurs in Beaver Creek viel zu schnell. Der Schweizer Cornel Züger erlitt bei einem brutalen Sturz eine Gehirnerschütterung. Auch Benjamin Raich blies daher ins selbe Horn, obwohl er als starker 7. drittbester Österreicher geworden war. “Viel zu schnell” so der Tiroler, der Tags zuvor auf die Abfahrt verzichtet hatte um Kraft zu sparen. Platz sieben im Super-G gab ihm recht, im Riesentorlauf will der Tiroler aber ganz nach vorne.

Ein eigenes Kapitel schrieb einmal mehr Bode Miller. Der US-Star hatte auch nach seinem wilden Abfahrtssturz nicht auf den täglichen Besuch in seiner Lieblingsbar “Coyote” verzichtet und musste im Super-G neuerlich auf den Hosenboden. Miller erfing sich aber wieder und wurde noch unglaublicher 14..

Zu den Zufriedenen zählte auch Abfahrtsstar Walchhofer, der erstmals den Atomic-Doubledeck in einem Speedbewerb einsetzte und damit im Super-G derzeit sogar stärker ist als in der Abfahrt. “Nachträglich weiß ich, dass ich den neuen Ski besser auch in der Abfahrt verwendet hätte”, gestand der Salzburger. “Ich bin jedenfalls sehr happy über Platz drei. Ich will ja bei der WM auch im Super-G starten.”

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