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Donaukanal: Wassertaxis kommen ab 2010

Das gelbe Wassertaxi soll ab April 2010 am Donaukanal unterwegs sein
Das gelbe Wassertaxi soll ab April 2010 am Donaukanal unterwegs sein ©APA/Litschauer
Der neue Masterplan für den Wiener Donaukanal wurde am Montag von Planungsstadtrat Rudolf Schicker präsentiert: Ab 2010 wird ein Wassertaxi den Kanal befahren. Eine neue Rad- und Fußgängerbrücke ist bei der Mündung des Wienflusses geplant.
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Schiffsterminal am Donaukanal

Zugleich wird im Plan auch der ungezügelten Entwicklung von weiteren Projekten am Donaukanal ein Riegel vorgeschoben. “Es wird nicht alles zu einer Entertainmentmeile”, unterstrich Planungsstadtrat Rudolf Schicker am Montag bei der Präsentation.

Das erste, gelbe Wassertaxi soll bis spätestens Juni 2010 den Strom auf- und abfahren. Mit einer Kapazität von bis zu acht Personen kann es dann zwischen Nußdorf und der Anlegestelle Kunsthaus an drei weiteren Stationen haltmachen. Weitere von der Stadt bezahlte Haltestellen könnten folgen, wenn sich das System zum Erfolgsmodell entwickle, so Donaukanalkoordinator Bernhard Engleder.

Auch eine Ausweitung auf mehr Taxis sei denkbar, wobei die gelben Wasserflitzer nicht ins Tarifsystem der Wiener Linien eingebunden sind, sondern von einem Privaten betrieben werden. Der Preis pro Fahrt, zu der man sich vorher anmelden muss, hänge davon ab, ob die Betreiber der Locations am Kanal einen bestimmten Preis zuzahlten, wenn es bei ihrem Lokal eine Anlegestelle gebe. Dann könne man von zwei bis drei Euro ausgehen, so Engleder.

Anfang 2010 soll dann auch die detaillierte Variante der Rad- und Fußgängerbrücke über die Wienflussmündung auf Höhe Urania präsentiert werden. Damit entfiele für die beiden Nutzergruppen die derzeit notwendige Querung über die Radetzkybrücke.

Alles in allem sei klar, dass es mit dem Masterplan nun eine strukturiertere Entwicklung am Kanal geben werde, zeigte sich Engleder zufrieden mit dem Werk, das von 14 Magistratsdienststellen unter Beteiligung von Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer erstellt wurde. Ein weiteres Ergebnis sei etwa, dass im zentrumsnahen Bereich des Donaukanals über die bekannten Projekte wie die Revitalisierung des Schützenhauses, das Wellnessschiffes oder der Gourmetmarkts hinaus keine weiteren Projekte kommen werden, um auch konsumfreie Räume zu erhalten.

Das grundsätzliche Motto lautet “näher zum Wasser”. Einer Funktion als Badegewässer erteilen die Planer aber eine Absage: “Der Donaukanal als Schifffahrtsstraße eignet sich nicht zum Baden und Schwimmen.” Ansonsten plane man mit der neuen Twin-City-Liner-Station und auf Höhe der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien weitere barrierefreie Zugänge mit Liften und die Ausweitung des neuen Beleuchtungskonzepts über die zentrumsnahen Bereiche hinaus.

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