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Diskussion um Mieten geht weiter: Immobilien in Wien werden teurer

Auch 2013 steigen die Immobilienpreise in Wien weiter.
Auch 2013 steigen die Immobilienpreise in Wien weiter. ©dpa (Symbolbild)
Mietpreise sind noch immer ein heiß diskutiertes Thema. Mit merkbaren Preissteigerungen am Wiener Immobilienmarkt hat 2013 laut Immo-Barometer begonnen. Die Arbeiterkammer (AK) fordert, dass Wohnungsmietvertrags- und Maklergebühren für Wohnungssuchende abgeschafft werden, Maria Vassilakou hingegen möchte sich online für die Mietrechtsreform einsetzen.

Nachdem die Immobilienpreise Ende 2012 bereits einen historischen Höchststand erreicht haben, steigen diese im ersten Quartal 2013 weiter an. Die Brutto-Mietpreise (inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer) stiegen laut Immo-Barometer des Portals FindMyHome.at seit Jänner um 4,1 Prozent auf durchschnittlich 14,51 Euro pro Quadratmeter. Noch stärker entwickelten sich die Preise für Eigentumsimmobilien. “In Wien herrscht akute Angebotsknappheit. Der Markt verlangt nach Neuentwicklungen”, bestätigen die Immobilienexperten.

Wohnungssuchende sollen laut AK weniger zahlen

Die Arbeiterkammer verlangt, dass Wohnungsmietvertrags- und Maklergebühren für Mieter wegfallen sollen. “Wohnungssuchende müssen tief in die Brieftasche greifen”, sagt Gabriele Zgubic, AK Konsumentenschützerin. “Wer in Österreich eine unbefristete Mietwohnung von einem Immobilienmakler vermittelt bekommt, zahlt im Schnitt 1.248 Euro Maklergebühr. Außerdem wird bei Abschluss eines Wohnungsmietvertrages vom Finanzamt eine Gebühr vorgeschrieben, die regelmäßig auf die Mieter überwälzt wird.”

Die Finanzamtsgebühr beträgt bei befristeten und unbefristeten Wohnungsmietverträgen ein Prozent der dreifachen Jahres-Bruttomiete (mit Betriebskosten und Mehrwertsteuer). Das Finanzamt verlangt auch bei Verlängerung eines befristeten Mietvertrages die Gebühr. “Eigentlich ist das Geld zum Fenster rausgeschmissen, weil es keine Gegenleistung gibt”, kritisiert Zgubic.

Vassilakou will sich für Mietrechtsreform einsetzen

Auch Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou macht sich seit längerem für eine Mietrechtsreform stark. “Damit nicht jeder dampfplaudert, sondern wirklich was geschieht, fordern wir Grüne jetzt die sofortige Einberufung einer “Parlamentarischen Enquete”, die wir in Kürze beantragen werden. Da sollen alle Parteien mit Experten in offiziellem Charakter die Reform des Mietrechts besprechen”, sagte sie im Interview mit der Tageszeitung Österreich. Sollte sich in der Causa nichts tun, wolle sie eine Online-Initiative starten und so Unterschriften sammeln. Erst vor kurzem hatte ihre Partei angekündigt, dass es ein langfristiges Ziel sei, dass eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Wien um die 500 Euro kosten soll.

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