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  • Discobetreiber in Wien-Ottakring raufte sich mit Polizisten
  • Discobetreiber in Wien-Ottakring raufte sich mit Polizisten

    Ein Disco-Betreiber nahm die Corona-Auflagen am Freitag nicht ernst und musste von der Polizei ermahnt werden. Als die Beamten eintrafen, verhielt sich der Mann äußerst aggressiv und prügelte sich mit den Polizisten.

    Discolicht in einem Lokal in Wien-Ottakring hat letztendlich eine heftige und aufsehenerregende Auseinandersetzung zwischen dem Betreiber des Betriebes und mehreren Polizisten ausgelöst. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich hatten die Beamten das Licht gegen 19.45 Uhr in dem Lokal in der Herbststraße gesehen und kontrollierten es. In der Wirtsstube fanden sie den 49-jährigen Betreiber und einen Gast vor, der Alkohol konsumierte.

    Gastronom verhielt sich aggressiv

    Als die Polizisten den Gastronomen auf die Covid-19-Notmaßnahmenverordnung ansprachen, reagierte er aggressiv. Er sagte den Beamten, sie sollten sein Lokal verlassen. Den Ausweis wollte er ihnen nicht geben, weil er eine Anzeige vermeide wollte. Die Polizisten versuchten via Personsdurchsuchung seine Identität festzustellen, was Dittrich zufolge zu einer ersten Attacke des 49-Jährigen mithilfe seiner Fäuste führte.

    Der Mann flüchtete über den Notausgang auf die Straße, wurde aber schnell gestoppt. Laut Polizei griff er erneut an. Auch eine zweite Streifenbesatzung, die zur Unterstützung ihrer Kollegen erschien, attackierte er. Es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung, die von zahlreichen Anrainern verfolgt wurde, die auch lautstark ihren Unmut über das Vorgehen der Beamten ausdrückten. Der 49-Jährige stieß einen Polizisten gegen ein geparktes Auto, das eine Delle abbekam.

    Ein Polizist verletzt

    Als auch Beamte der Bereitschaftseinheit am Ort des Geschehens erschienen, brachten die Polizisten den österreichischen Staatsbürger nigerianischer Abstammung unter Kontrolle. Er wurde festgenommen und später auf freiem Fuß angezeigt. Ein Polizist wurde bei der Rauferei an der Hand verletzt und konnte den Dienst nicht fortsetzen.

    (APA/red)