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Diplomaten aus Kasachstan bezweifeln Aliyevs Tod

Harte Töne aus Kasachstan: Österreichs Justiz habe eine "falsche Leiche untergejubelt."
Harte Töne aus Kasachstan: Österreichs Justiz habe eine "falsche Leiche untergejubelt." ©APA
Laut der Wochenzeitung "Falter" haben kasachische Diplomaten bei einem Treffen mit Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) angezweifelt, dass der frühere Botschafter Rakhat Aliyev tatsächlich tot ist.
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Die österreichische Justiz habe aus Sicht der Kasachen eine falsche Leiche “untergejubelt” und Aliyev sei flüchtig, so das Blatt laut Vorausmeldung vom Dienstag. Das Justizministerium dementiert.

Im Büro von Brandstetter erklärte man , es habe ein Treffen mit dem kasachischen Botschafter Kairat Sarybay mit dem Justizminister am Freitag vergangener Woche gegeben, bei dem die Causa Thema gewesen sei. Brandstetter-Sprecherin Katharina Holzinger betonte aber, es sei nicht von einer falschen Leiche die Rede gewesen. Der Botschafter habe lediglich um eine Bestätigung des Todes gebeten, um gegen Aliyev in Kasachstan laufende Verfahren einstellen zu können.

Causa Aliyev: Gerüchte um falsche Leiche

Auch Aliyev-Anwalt Manfred Ainedter hatte am Montag laut “Kurier” bei einer Pressekonferenz erklärt, die kasachische Botschaft streue Gerüchte von einer falschen Leiche und habe Hilfe bei den Ermittlung angeboten. Dazu hieß es am Dienstag von der Brandstetter-Sprecherin, es habe nur ein informelles Hilfsangebot der Kasachen gegeben.

Auch betont man im Justizministerium, der kasachische Botschafter sei nicht extra in der Sache vorstellig geworden. Es habe sich um einen lange vor dem Tod Aliyevs vereinbarten Termin u.a. zur angestrebten Europaratsmitgliedschaft Kasachstans gehandelt.

Wie nun bekannt wurde, soll Rakhat Aliyev die letzten Stunden vor dem seinem Tod in einer Zelle auf der Krankenstation verbracht haben, die laut Aufzeichnungen 14 Stunden lang nicht geöffnet wurde – mehr dazu hier.

(APA/Red.)

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