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Dienstleistungsbranche verzeichnet ein Umsatzplus

Feldkirch - Die Dienstleistungsbranchen in Vorarlberg konnten im ersten Halbjahr 2010 ein deutliches Umsatzwachstum von 5,1 Prozent einfahren.

„Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft kann unsere Sparte daher gute Wachstumszahlen vorweisen“, freute sich Evelyn Böhler, Obfrau der Sparte Information und Consulting Vorarlberg. Der nachhaltige Aufwärtstrend ist quer durch alle Dienstleistungsbranchen erkennbar. Immobilienmakler, Finanzdienstleister, Abfallwirtschaft und Unternehmensberatung/IT haben sich überdurchschnittlich gut entwickelt, aber auch Werbung und Telekommunikation signalisieren mit steigenden Umsätzen eine nachhaltige Erholung. Die Dienstleistungsbranchen tragen somit erheblich dazu bei, dass die optimistischen Einschätzungen der Wirtschaftsforscher für einen Konjunkturaufschwung als realistisch gesehen werden können.

Der Geschäftsverlauf der ersten drei Quartale 2010 hat zwar noch nicht ganz die Ergebnisse vor der Wirtschaftskrise erreicht, liegt aber doch deutlich über den Werten für 2009. „Mehr als 40 Prozent der Informations- und Kommunikationsunternehmungen haben die ersten drei Quartale 2010 mit einem besseren Geschäftsverlauf abgeschlossen, nur mehr 17 Prozent verzeichneten einen schlechteren Geschäftsverlauf als im Vorjahr. Die aktuelle Auftragslage im dritten Quartal 2010 wird von rund 80 Prozent unserer Unternehmungen als sehr gut bis befriedigend eingestuft“, konstatiert Böhler eine deutlich positive Geschäftsentwicklung.

2011: Stabilisierung des Wachstums erwartet

Ausgehend von den positiven Wirtschaftsdaten 2010 erwarten die Dienstleistungsbranchen Information, Kommunikation und Consulting auch für das Jahr 2011 eine Stabilisierung des Wachstums. 43 Prozent sehen eine bessere Geschäftsentwicklung für das erste Quartal 2011, immerhin 49 Prozent gleichbleibende Umsätze und lediglich 8 Prozent – im Vorjahr waren es noch 17 Prozent – blicken dem Jahr 2011 eher pessimistisch entgegen.

Insgesamt bestätigt das Umsatzwachstum von 5,1 Prozent den allgemeinen Konjunkturaufschwung in Österreich. Falls nicht ein neuerlicher Einbruch der Finanzmärkte die positive Grundstimmung wieder abstürzen lässt, erwartet Böhler für das Gesamtjahr 2010, dass sich die Dienstleistungsbranchen wirtschaftlich wiederum an die Ergebnisse vor der Krise 2008 heranarbeiten. Damit könnten jedenfalls die rund 5.200 Arbeitsplätze in den Dienstleistungssektoren Information, Kommunikation und Consulting für die nächste Zeit abgesichert sein. Abzuwarten bleibt, ob sich die Stabilisierung der Auftragslage auch in den Gewinnerwartungen und Unternehmensergebnissen niederschlagen wird.

Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf den Meldungen von 108 Betrieben mit rd. 376 Beschäftigten in Vorarlberg.

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