Die Stars am letzten DIF-Tag waren CRO und Bilderbuch

Bilderbuch rockten das Donauinselfest
Bilderbuch rockten das Donauinselfest ©APA
Der Ansturm war auch am letzten Tag auf der Insel ungebrochen. Die Auftritte von CRO, Bilderbuch, Rita Ora und Conchita Wurst begeisteren die Besucher am Donauinselfest 2014.
Alle Bilder vom Donauinselfest
Donauinselfest 2014: Bilderbuch
Donauinselfest 2014: Rita Ora
Donauinselfest 2014: Conchita Wurst
Donauinselfest 2014: Adel Tawil
Donauinselfest 2014: Julian le Play
Donauinselfest 2014: Party am dritten Tag

“Der Regen und die Leute! Die Leute gewinnen!” – Der Bilderbuch-Sänger, Maurice Ernst, war sichtlich davon angetan, dass er seinen Gig beim Donauinselfest am Sonntag bei trockenen Verhältnissen absolvieren durfte. Erfolgreicher als die Schönbrunner Pandas, aber mindestens so lieb zeigte sich danach Cro.

Bilderbuch rockten das DIF

Der Regen hatte rechtzeitig aufgehört – nachdem er den gefürchteten Staubwolken vor der FM4-Bühne am DIF den Garaus gemacht hatte. Und somit waren die Bedingungen für den Bilderbuch-Gig perfekt. Was auch für den Opener galt. Ein Konzert, das mit einem Song beginn, der die Textzeile “Ich lese Proust, Camus und Derrida, mein Schwanz so lange wie ein Aal” enthält, kann so übel nicht sein. Die poetische Sequenz gehört zur Single “Feinste Seide” vom gleichnamigen, aktuellen Album.

Die Amadeus-Gewinner (FM4-Award) des heurigen Jahres präsentierten einen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens – und sich selbst als exzellente Live-Band. Entsprechend freudig fiel der Zuspruch aus dem Publikum aus. “Man kann euch fühlen”, zeigte sich der Frontman beeindruckt. Weitere Höhepunkte: Die aktuelle Single “Maschin” oder auch “Calypso” sowie “Joghurt auf der Bluse” vom Erstalbum “Nelken & Schillinge”.

Rita Ora begeisterte auf der Insel

Zwar fröhlich, aber deutlich feuchter: Der Auftakt zum Gig der Chartstürmerin Rita Ora wurde von einem stürmischen Regenguss untermalt. “The rain is no excuse”, ließ die Britin dies aber keineswegs als Entschuldigung für Inaktivität gelten. Die Zehntausenden Besucher vor der Festbühne wurden eindringlich gebeten, mitzusingen und zu klatschen.

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Die Aufforderung verhallte nicht ungehört, die Stimmung war trotz des heftigen Schauers exzellent. Die zahlreichen Regenponchos, die ins Publikum geworfen wurden, wurden ebenfalls freudig aufgenommen. Wobei einige dies als lustiges Spiel missverstanden: So manch ein Packerln wurde wieder zurück auf die Bühne geschleudert. Gebraucht wurden die Plastikumhänge aber nicht während des gesamten Konzerts. Als das Abschlusslied erklang (der Hit “I Will Never Let Yout Down”) war der Regenspuk schon seit einiger Zeit wieder vorbei.

Superstar Cro am DIF

Erfolgreicher als die Schönbrunner Pandas, aber mindestens so lieb: Der deutsche Masken-Pop-Rapper Cro hat am Sonntagabend wohl an die 100.000 Menschen am Wiener Donauinselfest begeistert. Der Andrang vor der großen Festbühne war groß wie selten zuvor. Als Support fungierte niemand geringerer als Conchita Wurst.

Die Siegerin des heurigen Eurovision Song Contest absolvierte einen bejubelten Kurzauftritt, wobei auf den Beinahe-ESC-Titel “That’s What I Am” die siegreiche Hymne “Rise Like A Phoenix” folgte. “Einen wunderschönen guten Abend”, begrüßte die Contest-Diva die Inselgäste. Erschienen war sie im schlichten Glitzerkleid – eher schlicht auch das Bühnenbild: Eine wehendes weißes Tuch, das die Cro-Stage-Aufbauten versteckte.

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Der singende Panda setzte sich mit deutlich mehr Getöse ins Geschehen, sogar Pyrotechnik war im Einsatz. Und Cro schien beeindruckt: “Es sind total viele Menschen da, hallo!” Und die ließen sich nicht lange bitten, bei der Mitmach-Nummer “Hi Kids” auch gleich mitzumachen, also etwa die Hände dem Superstar entgegenzustrecken. Als Dank verteilte dieser höchstpersönlich Wasserflaschen an die Kids in der ersten Reihe.

Der Mann mit dem Maskenkopf erfreute die Herzen des mitunter sehr jungen Publikums – morgen ist schulfrei – als freundlicher Animateur. “Ihr seid verrückt”, war eindeutig als Lob zu verstehen. Die Zuwendung war keineswegs einseitig, Superhits wie “Meine Gang”, “Traum” oder “Einmal um die Welt” wurden von den Fans frenetisch bejubelt.

Kaum zu glauben: Der Pandamann soll zuvor – als maskenloser Carlo Weibel – unerkannt im Publikum das Konzert von Adel Tawil mitverfolgt haben. Damit er auch künftig nicht zu oft erkannt wird, ist der auf der Bühne so charmante Superstar jedoch auch mitunter streng. Medienvertreter durften ihn nicht aus der Nähe fotografieren.

Alles zum Donauinselfest 2014.

(APA)

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