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"Die Große Chance": Skandal um Nazi-Lied

Am Freitag kam es zu einem Skandal in der ORF-Sendung "Die Große Chance". Ein 68-jähriger Kandidat soll mit seiner Mundharmonika ein verbotenes Nazi-Lied angestimmt haben.
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Am Freitag sorgte ein Kandidat bei der Castingshow “Die Große Chance” für Aufregung. Er stimmte mit seiner Mundharmonika ein Lied an, dass dem verbotenen Horst-Wessel-Lied zum Verwechseln ähnlich klang.

Skandal um Nazi-Lied bei “Die Große Chance”

Der Vorfall passierte zwar während einer Aufzeichnung zur Castingshow “Die Große Chance“, dennoch wurde die Sequenz, in der der Mann das Lied mit seiner Mundharmonika anspielte, am Freitagabend ausgestrahlt. Der 68-Jährige spielte während der Aufzeichnung das gesamte Lied, das dem Horst-Wessel-Lied ähnelt,  und entsetzte das Publikum. Die Macher der Talentshow und auch der ORF merkten zunächst nichts.

ORF bedauert Vorfall bei “Die Große Chance”

Eine Sprecherin des ORF sagte im Interview mit bild.de: “Der Kandidat beruft sich auf ein Volkslied aus dem 19. Jahrhundert ‘Es wollt ein Mann in seine Heimat reisen’. Die sehr große Ähnlichkeit mit dem Horst-Wessel-Lied ist aber nicht zu leugnen und daher hätte dieses Lied trotzdem nicht in die Sendung dürfen. Die Ähnlichkeit ist aber niemandem aufgefallen. Es handelt sich um einen redaktionellen Fehler, den wir sehr bedauern.”

Rechtliche Prüfung um Kandidat bei “Die Große Chance”

Die umstrittene Sequenz mit dem Nazi-Lied wurde bereits aus der Wiederholung gestrichen, nun muss die Rechtslage geklärt werden, so der ORF weiter.

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