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DFB-Team plant in Belfast Rehabilitierung

Teamchef Löw plant die eine oder andere Veränderung
Teamchef Löw plant die eine oder andere Veränderung ©APA (dpa)
Nach dem 2:4 gegen die Niederlande setzt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die EM-Qualifikation am Montag (20.45 Uhr MESZ) in Nordirland fort. Dabei bekommt es das Team von Bundestrainer Joachim Löw mit einem Gegner zu tun, der seine bisherigen vier Partien in der EM-Qualifikationsgruppe C allesamt gewonnen hat und daher die Tabelle drei Punkte vor der DFB-Auswahl anführt.

Mit einem Erfolg könnten die Deutschen Platz eins übernehmen. Die Niederländer, die am Montag bei Schlusslicht Estland antreten, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert und nur drei Punkte Rückstand auf Deutschland. Der Gruppensieger und der Gruppenzweite qualifizieren sich für die EM-Endrunde 2020.

Über personelle Veränderungen im Vergleich zum Holland-Spiel wollte sich Löw über das Wochenende Gedanken machen. Womöglich wird der Coach von einer Dreier- auf eine Viererabwehrkette umstellen und auf den gegen die Niederländer indisponierten Innenverteidiger Jonathan Tah verzichten.

Gegen Nordirland erwartet Löw ein taktisch völlig anderes Spiel als gegen "Oranje". "Die spielen wahnsinnig körperlich robust. Sie spielen viele lange Bälle, darauf müssen wir uns einstellen, und sie werden insgesamt tief stehen. Wir werden weniger Räume vorne bekommen. Deswegen müssen wir uns schon taktisch anders ausrichten", sagte Löw.

Bayern-Profi Joshua Kimmich forderte eine schnelle Wiedergutmachung für den enttäuschenden Hamburg-Auftritt. "Alle Spiele, die jetzt noch kommen, müssen wir sowieso gewinnen", sagte er. Ein Selbstläufer werde die Partie nicht, mahnte Goalie Manuel Neuer: "Nordirland, das sind immer schwierige Spiele, gerade auswärts in Belfast."

Schwierig könnte es für Deutschland auch deshalb werden, weil der Weltmeister von 2014 zuletzt vor allem in der Innenverteidigung Schwächen offenbarte. Doch Löw stellte sich hinter die kritisierten Abwehrspieler wie Tah, Niklas Süle oder Matthias Ginter. "Qualitätsmängel haben wir keine. Das stellen die Spieler Woche für Woche unter Beweis", sagte der Nationaltrainer.

Im Gegensatz zu Deutschland läuft es für Belgien in der EM-Qualifikation bisher wie geschmiert. Die Nummer eins der FIFA-Weltrangliste hält bei fünf Siegen aus fünf Partien, am Montag geht es in Gruppe I auswärts gegen Schottland. Rang zwei scheint für Russland abgesichert, der WM-Gastgeber von 2018 hätte bei einem Heimsieg über Kasachstan und einem gleichzeitigen Punkteverlust der Schotten vier Spiele vor Schluss acht Punkte Vorsprung auf den Dritten.

In Pool E steht Kroatien vor einem Pflichtsieg in Aserbaidschan. Die punktegleich mit dem Vizeweltmeister auf Rang eins liegenden Ungarn wollen ihre Spitzenposition mit einem Heimerfolg über die Slowakei verteidigen.

(APA/dpa)

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