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Deutschland setzt auch Kärnten auf Rote Liste

Auch Kärnten ist nun auf der deutschen Roten Liste.
Auch Kärnten ist nun auf der deutschen Roten Liste. ©APA/BARBARA GINDL
Für Deutschland strahlt ganz Österreich nun rot. Nachdem bereits acht Bundesländer auf der deutschen Roten Liste standen, wurde nun auch Kärnten aufgenommen.

Mit Kärnten hat Deutschland am Donnerstag auch das letzte bisher davon noch verschonte Bundesland auf die Rote Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Die Maßnahme tritt am Samstag um 0.00 Uhr in Kraft, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Freitag mitteilte. Dann müssen aus ganz Österreich nach Deutschland Einreisende für 14 Tage in Quarantäne, können diese aber mit einem COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, auch umgehen.

Kleinwalsertal und Jungholz weiter ausgenommen

Zuvor hatte die "Kleine Zeitung" darüber berichtet. Deutschland nahm Österreich schrittweise auf seine Rote Liste: Zuerst Wien, Vorarlberg (mit Ausnahme der Exklave Kleinwalsertal) und Tirol (mit Ausnahme der Exklave Jungholz), dann Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, das Burgenland und die Steiermark. Das Kleinwalsertal und Jungholz sind weiterhin von der Einstufung ausgenommen. Bayern führte auch eine Testpflicht für Berufspendler ein.

Österreich hat gegen Deutschland bisher noch keine Reisewarnung ausgesprochen. Laut Homepage des Außenministeriums in Wien gilt die Sicherheitswarnstufe 4 - "von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird abgeraten" - für das Nachbarland.

Deutschland setzt Maßnahmen

Neben Österreich erklärt Deutschland ab Samstag auch Italien mit Ausnahme der Region Kalabrien wegen dramatisch steigender Coronavirus-Infektionszahlen zum Corona-Risikogebiet. Mit Kroatien, Slowenien, Ungarn, Bulgarien und Zypern werden zudem fünf weitere EU-Länder komplett auf die Risikoliste gesetzt.

Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts in Berlin bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben, wie die Deutsche Presseagentur meldete.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Auch ein Großteil Deutschlands ist nach diesen Kriterien bereits Risikogebiet.

(APA/red)

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