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Deutschland nimmt ganz Österreich von Risikoliste

Deutschland nimmt Österreich von der Risikoliste.
Deutschland nimmt Österreich von der Risikoliste. ©APA/BARBARA GINDL
Ab Sonntag steht ganz Österreich nicht mehr auf der Risikoliste der deutschen Nachbarn. Auch Tirol und Vorarlberg gelten nicht mehr als Risikogebiet.

Die deutsche Regierung nimmt wegen sinkender Corona-Infektionszahlen ganz Österreich ab Sonntag von der Liste der Risikogebiete. Auch die Bundesländer Tirol und Vorarlberg gelten nicht mehr als Risikogebiet, teilte das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Seit 1. November befand sich das gesamte Bundesgebiet, mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg/Kleinwalsertal, auf der "Roten Liste" des RKI. Seit 6. Juni waren es nur mehr Tirol und Vorarlberg.

Platter erfreut über Streichung von Risikoliste

"Dass Deutschland bekanntgegeben hat, Tirol ab Sonntag von der Roten Liste zu streichen, ist eine sehr gute Nachricht - auch für den Tourismus in unserem Land", freute sich Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Diese Entscheidung sei der erfreulichen Entwicklung bei den Neuinfektionen in Tirol zu verdanken. Das Land weise seit einigen Tagen eine Sieben-Tage-Inzidenz deutlich unter 50 aus, so der Landeshauptmann.

"Es freut mich, dass Tirol mit Sonntag erstmals seit 25. September 2020 nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist, womit auch wesentliche Erleichterungen für alle Tirolerinnen und Tiroler - im besonderen Maße aber für jene im tirolerisch-bayerischen Grenzgebiet - einhergehen", erklärte Platter. Das zwischenzeitlich mit der Einstufung als Virusvariantengebiet verbundenen Einreiseverbot für Tirol hatte für viel Unmut gesorgt.

Keine coronabedingten Einreisebeschränkungen mehr

Nun muss jeder, der aus Tirol und Vorarlberg auf dem Landweg nach Deutschland einreist, künftig keinerlei coronabedingten Einreisebeschränkungen mehr beachten. Dies gilt ab Sonntag außer für ganz Österreich auch für Teile Griechenlands, Kroatiens, Portugals und der Schweiz. Die USA, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Serbien und die Ukraine gelten ebenfalls nicht mehr als Risikogebiet.

Als Hochinzidenzgebiete werden in der Regel Länder eingestuft, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegt. Als Risikogebiete gelten Länder mit einer Inzidenz über 50. Vorarlberg und Tirol haben laut Dashbord der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine Inzidenz von unter 40.

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(APA/Red)

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