Deutscher Hyballa wird Trainer bei Sturm Graz

Der entthronte Fußball-Meister Sturm Graz hat am Montag Peter Hyballa als Nachfolger des vor einem Monat beurlaubten, langjährigen Erfolgstrainers Franco Foda präsentiert. Der 36-jährige Hyballa betreute zuletzt die Red Bull Juniors in der Regionalliga. Zuvor war er für den deutschen Zweitligisten Alemannia Aachen verantwortlich.


Außerdem hatte er als Nachwuchstrainer für den VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund gearbeitet und war auch in Namibia schon tätig. Hyballa, der am 5. Juni Interimstrainer Thomas Kristl ablöst, erhielt einen Zweijahresvertrag und soll die in der kommenden Saison nicht im Europacup spielberechtigten Grazer wieder in die Erfolgsspur führen.

“Das Ziel, oben mitzuspielen, hat jeder. Ich möchte mit Sturm vor allem leidenschaftlichen Fußball zeigen und mit einem attraktiven und offensiven Spielstil die Fans zum Brennen bringen”, wurde der neue Trainer in einer Sturm-Aussendung zitiert.

Die Clubführung ist von den Qualitäten des neuen Trainers überzeugt. “Peter Hyballa ist seit 17 Jahren im Fußballgeschäft tätig und hat mehrmals bewiesen, welch großes Potenzial in ihm steckt. Auch das hat bei der Entscheidung für ihn gesprochen”, erklärte Christopher Houben, der wirtschaftliche Geschäftsführer der Grazer.

Der für die sportlichen Belange zuständige Geschäftsführer Paul Gludovatz erwartet sich viel frischen Wind. “Er ist ein Mann, der sowohl großes fußballerisches Fachwissen, als auch die nötigen menschlichen Qualitäten für den Posten mitbringt. Er ist ein Fußballverrückter, im absolut positiven Sinne des Wortes. Er brennt auf seine neue Aufgabe. Wir sind davon überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben und hoffen, dass seine Begeisterung schnell auf die Mannschaft abfärbt”, betonte Gludovatz.

In einer Aussendung seines Noch-Arbeitgebers Red Bull Salzburg betonte Hyballa, er “gehe sicher mit einem weinenden und einem lachenden Auge aus Salzburg weg”. Er sei dankbar, dass ihm die Verantwortlichen trotz eines aufrechten Vertrages “die Möglichkeit nicht verwehrt haben, einen Top-Club in Österreich trainieren zu können”.

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