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Der Wiener Hofzuckerbäcker Gerstner steigt ins Hotelgeschäft ein

Gerstner steigt ins Hotelgeschäft ein.
Gerstner steigt ins Hotelgeschäft ein. ©dpa (Symbolbild)
Der Caterer und Hofzuckerbäcker Gerstner steigt ganz groß ins Hotelgeschäft ein. Ihm gehören jetzt 12 Hotels mit insgesamt 1.300 Zimmern in Wien, Baden, Prag und Brno.
Zu viele Hotelbetten in Wien

Der Versicherungskonzern UNIQA verkaufte seine Austria Hotels International (AHI) an Gerstner sowie zwei Co-Investoren, die früheren conwert-Chefs Günter Kerbler und Johann Kowar. “Ich habe die Gerstner Hospitality GmbH und die Hotelbetriebsgesellschaft zu 51 Prozent übernommen”, sagte der geschäftsführende Gesellschafter der Gerstner Hospitality GmbH, Oliver Braun, am Mittwoch. Die früheren Gerstner-Co-Eigner stiegen aus.

Gerstner steigt ins Hotelgeschäft ein

In einen Teil der insgesamt 12 neuerworbenen Häuser mit insgesamt 1.300 Zimmern in Wien, Baden, Prag und Brno sollen zusätzlich zum Hotelbetrieb Wohnungen bzw. servicierte Apartments eingebaut werden – etwa in das Hotel de France am Wiener Schottenring oder in das Hotel Kummer in der Mariahilfer Straße.

An den Hotelliegenschaften selbst hält der ausgebildeter Tourismusexperte und Hotelier Braun, der die Wiener Tourismusschule Modul absolvierte, einen Anteil von rund 15 Prozent. Der Rest verteilt sich den Angaben zufolge zu etwa gleichen Teilen auf Kerbler, Kowar und die Wiener Privatbank (an der Kerbler wiederum zu knapp einem Drittel beteiligt ist).

Stillschweigen über Kaufpreis

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Branchenkenner sprechen von einem “dreistelligen Millionenbetrag”. Der Vertrag wurde bereits im Dezember unterzeichnet, das Closing ging vor wenigen Tagen über die Bühne. Der Name der Hotelgrupppe AHI wird auf “Gerstner Imperial Hotels & Residences” geändert. Die Häuser werden unter der Dachmarke Gerstner Imperial Hospitality Group gebündelt, behalten aber ihre eigenen, am Markt gut eingeführten Namen. (APA)

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