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"Der Vorleser" von Bernhard Schlink ist Wiener Gratisbuch 2023

"Der Vorleser" von Autor Bernhard Schlink ist das Wiener Gratisbuch 2023.
"Der Vorleser" von Autor Bernhard Schlink ist das Wiener Gratisbuch 2023. ©Peter Rigaud
"Der Vorleser" von Bernhard Schlink ist das diesjährige Wiener Gratisbuch. Es erzählt die bewegende Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe in den 50er-Jahren und den Auswirkungen eines tragischen Geheimnisses. Die Verteilung in Wien startet am 8. November.

Eine STADT. Ein BUCH. ist die weltweit größte Gratisbuchaktion und ein jährlicher Fixpunkt für alle Literaturinteressierten in Wien. Bereits zum 22. Mal wird heuer ein Buch vom Team des echo medienhauses ausgewählt und 100.000 Mal gratis in Wien verteilt.

Wiener Gratisbuchaktion startet am 7. November

Die Eröffnung von Eine STADT. Ein BUCH. 2023 findet am 7. November 2023 um 11.00 Uhr in der Hauptbücherei Wien statt. Schnellentschlossene können schon dort ein Buch abholen und es vielleicht vom Autor signieren lassen. Tags darauf startet wienweit die Verteilaktion der Gratisbücher.

>> Alle Verteilstandorte sind unter https://einestadteinbuch.at/ abrufbar

Heuer kommt wieder ein Superstar der Literaturwelt nach Wien - der deutsche Autor Bernhard Schlink mit seinem internationalen Bestseller "Der Vorleser". Schlink war Professor für Recht an verschiedenen deutschen Universitäten und später auch Verfassungsrichter. 1990 beriet er an der Humboldt-Universität in Berlin eine Arbeitsgruppe für eine neue Verfassung der DDR. Schon 1987 begann er, sehr anspruchsvolle Kriminalromane zu schreiben, die große Beach­tung fanden. Mit seinem Nicht-Kriminalroman "Der Vorleser" gelang ihm 1995 dann ein Megaerfolg.

Darum geht es im Buch "Der Vorleser" von Bernhard Schlink

In dem in den späten 50er-Jahren spielenden Roman geht es um die erste Liebe eines Schülers zu einer 36jährigen Frau, die sich später als Analphabetin herausstellt. Ihr Lesedefizit hat gravierende Auswirkung auf ihr Leben. Sie machte sich schuldig an einem Nazi-Verbrechen – als sie als Aufseherin Gefangene in einer Kirche verbrennen ließ. Den Job hatte sie nur angenommen, um ihre "Schande" – nicht lesen zu können –, zu verschleiern. Selbst im späteren Prozess nimmt sie lieber die Schuld auf sich, als ihr Lesedefizit zu bekennen.

(Red)

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