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Restaurantguide: Lecher Lokal liegt an der Spitze

"Griggeler Stuba" liegt in Vorarlberg auf Platz eins.
"Griggeler Stuba" liegt in Vorarlberg auf Platz eins. ©Griggeler Stuba
Lech, Lauterach - Der Falstaff-Restaurantguide bewertet jedes Jahr die besten Restaurants österreichweit. In der Vorarlberg-Wertung schafften es dieses Mal Betriebe aus Lech und Lauterach aufs Stockerl.
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Auf Platz eins der Spitzenlokale im Ländle kochte sich die Griggeler Stuba in Lech mit 97 Punkten, 4 Gabeln. Platz zwei teilen sich das Restaurant Guth in Lauterach (93 Punkte, 3 Gabeln) und die Post in Lech (ebenfalls 93 Punkte, 3 Gabeln). Platz drei belegt der Almhof Schneider in Lech (92 Punkte, 3 Gabeln). Für die Reihung von 1400 Restaurants in ganz Österreich verantwortlich zeichnen die rund 17.000 Falstaff Gourmetclub-Mitgliedern, die bei ihren Restaurantbesuchen regelmäßig die Bereiche Essen, Service, Wein-und Getränkekarte sowie Ambiente bewerten. „Damit bietet Falstaff den größten Überblick der heimischen Gastronomieszene”, so Herausgeber Wolfgang Rosam. Auch in diesem Jahr bringen die Ergebnisse eine Reihe Neuerungen. Insgesamt geht der Pfeil in der Österreichischen Gastronomie für Aufsteiger 544 Mal nach oben, allerdings auch 142 Mal nach unten.

Vier Österreich-Sieger

Erstmals seit Erscheinen weist der Falstaff Restaurantguide vier Österreich-Sieger auf und zwar ex aequo mit 99 Punkten in der Gesamtwertung. Zum wiederholten Male an der Spitze: Das Ikarus Hangar-7 (Salzburg), mit Roland Trettls weltweit einzigartigem Restaurantkonzept und das Steirereck Stadtpark (Wien) von Birgit und Heinz Reitbauer. Völlig neu – als Österreich-Sieger – ist Silvio Nickol mit seinem Restaurant im Wiener Palais Coburg. Der hochbegabte Chef de Cuisine Thomas Dorfer hebt das Landhaus Bacher ebenfalls auf’s Österreich-Sieger-Stockerl. Zur Gastronomin des Jahres wurde Birgit Reitbauer vom Steirereck Stadtpark gekürt. Sie steht an der Front, koordiniert, organisiert, begrüßt und herzt die Eintreffenden und hält ihrem Mann Heinz Reitbauer, den Rücken für Kreativität am Herd frei. Die Anerkennung für ihr Lebenswerk ging an die Spitzenköchin Lisl Wagner-Bacher. Sie gilt nicht nur als Grande Dame der österreichischen Küche, sie zählt auch im internationalen Vergleich zu den Größen am Herd. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie das Landhaus Bacher zu einem der führenden Gourmetrestaurants des Landes gemacht.

Die Bundesland-Sieger

Erneut im Siegesfeld der Bundesländer ist der “Taubenkobel” in Schützen im Burgenland mit 96 Punkten zu finden. In der Steiermark punktete der “Kreuzwirt am Pössnitzberg” in Leutschach (97 Punkte), in Oberösterreich hat der “Tanglberg” in Vorchdorf mit 96 Zählern die Nase vorn. In Kärnten erzielte das “Wulfenia” mit 95 Punkten das beste Ergebnis, in Tirol die “Paznauer Stube Trofana Royal” (98 Punkte) in Ischgl. In Vorarlberg konnte die “Griggeler Stuba” (97 Punkte) in Lech die Bundesländer-Auszeichnung einheimsen.Die Wertungen werden von den Mitgliedern des Falstaff-Gourmetclubs abgegeben, die insgesamt mehr als 200.000 Restaurants im vergangenen Jahr einen Besuch abstatteten. Diese entschieden auch, dass “Döllerer’s Wirtshaus” in Golling in Salzburg das beste gutbürgerliche Lokal im Lande ist. In der Kategorie “Landgasthaus” kam die oberösterreichische “Waldschänke” in Grieskirchen zum Zug, während der “Szene”-Preis an das “Seerestaurant Saag” am Wörthersee in Kärnten ging. Das höchste Niveau bei mediterraner Küche findet man laut der Auswertung bei “Toro Toro” in Hallein bei Salzburg. Das bemerkenswerteste Design konnte das “T.O.M.” am Kochen in Leutschach in der Steiermark vorweisen. In der Kategorie “Asien” war “Kim kocht” in Wien erneut an der Spitze.

Politiker & Stars würdigen Österreichs Restaurantszene

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann sieht vor allem bei jungen Gästen einen Trend zu leger Kleidung: “Die wollen lieber in Restaurants gehen, wo sie keine Krawatte mehr tragen müssen.” Schauspieler Peter Simonischek, der gemeinsam mit Ehefrau Brigitte Karner zur Präsentation des Guides kam, sieht Parallelen zu seinem Beruf: “Es ist im Lokal wie im Theater: Wenn der Vorhang aufgeht und das Essen kommt, will man überrascht werden.” Für “Tatort”-Kommissar Harald Krassnitzer ist die Begleitung sehr wichtig: “Am liebsten gehe ich mit meiner Frau aus und will dann einfach in Ruhe essen.” Bodenständig muss es für “Soko Kitzbühel”-Star Kristina Sprenger sein: “Aber auf die Nachspeise verzichte ich gerne. Ich bin keine Süße.” Preise übergaben auch Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (beide S).

Ab 15. März ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel, in allen Trafiken, bei Spar-Gourmet und Wein & Co, und an Tankstellen zum Preis von Euro 9,99 erhältlich. Der Guide bewertet und beschreibt rund 1.400 österreichische Restaurants, darunter 275 Genussregion-Österreich-Betriebe, auf gesamt 498 Seiten.

(VOL.AT/APA)

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