Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Demos zum "Fest der Freiheit": Ruhiger Protestauftakt vor der Universität Wien

Burschenschafter während der Kundgebung "Kein Mal und nie wieder" des Bündnis NOWKR gegen das "Fest der Freiheit" vor der Universität in Wien
Burschenschafter während der Kundgebung "Kein Mal und nie wieder" des Bündnis NOWKR gegen das "Fest der Freiheit" vor der Universität in Wien ©APA
Möglicherweise ist es nur die Ruhe vor dem Sturm, doch die erste Protestveranstaltung gegen das "Fest der Freiheit" ist am Mittwoch ruhig verlaufen. Rund 150 NOWKR-Sympathisanten hatten ab 11.00 Uhr vor der Universität Wien auf die Gegenseite gewartet.
Beginn der Proteste: Uni
Historiker sind empört
Straßensperren: Stau droht
Alles zu den Demos in Wien
IKG: Kritik am Event

Diese tauchte eine Stunde später vis-a-vis in Form von 20 Burschenschaftern auf. Bis auf drei Eierwürfe blieb der Auftakt friedlich. Gegen 12.30 Uhr zogen die Mitglieder des WKR wieder ab.

NOWKR-Aktivisten vs. WKR-Burschenschafter

Traditionell treffen sich die WKR-Burschenschafter (Wiener Korporationsring, Anm.)” jeden Mittwoch auf der Rampe zur Aula, was heute durch die angemeldete Standkundgebung des linken “Bündnis NOWKR” verhindert wurde. Eine Band sorgte für Stimmung, rund 60 mit Helm und Schild ausgestattete Polizisten dafür, dass die beiden Parteien Abstand voneinander wahrten.

Ein Maskierter hielt auf einer fahrbaren Mini-Bühne der NOWKR eine Rede, die mit dem Satz “Die Freiheit, die wir meinen, heißt Kommunismus” endete. Vonseiten der Burschenschafter hieß es, man würde mit Ausnahme von heute auch weiterhin mittwochs bei der Aula auftauchen. Für NOWKR soll dieses öffentliche Auftreten künftig der Vergangenheit angehören, so ein Sprecher, der diesen Aufruf auch in Richtung Rektorat richtete.

Polizei lobt funktionierende Deeskalation

Für Polizeisprecher Johann Golob war die erste Veranstaltung ein Zeichen, dass die Deeskalation funktioniert. Das protestauslösende Burschenschaft-nahe “Fest der Freiheit” beginnt allerdings erst am Abend. Gegen die Veranstaltung sind Proteste von linker Seite angekündigt – aber auch die Organisatoren des Fests selbst haben eine Demonstration angemeldet.

Die Polizei, die zum Gewaltverzicht aufrief, wird mit einem Großaufgebot im Einsatz sein, aus gut unterrichteten Kreisen war von rund 1.500 Exekutivbeamten die Rede. In der Innenstadt sind Verkehrsbehinderungen zu erwarten.

Fest der Freiheit: Das ist geplant

Abgehalten wird das “Fest der Freiheit” vom Verein “Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr 1848”, die am Abend im Palais Palffy zu einer Podiumsdiskussion geladen hat. Der ehemalige Dritte Nationalratspräsident Wilhelm Brauneder (FPÖ) wird einen Vortrag halten, anschließend ist eine Diskussion und ein Ausklang “im geselligen Rahmen” geplant.

Ab 17 Uhr starten Demos

Einen “Marsch” von Burschenschaftern bzw. Verbindungsstudenten stellten die Organisatoren im Vorfeld in Abrede, wie wohl sie rund um den Veranstaltungsort eine Demonstration angemeldet haben. Von linker Seite gibt es einen Demonstrationszug der “Offensive gegen Rechts”, der um 17 Uhr bei der Universität Wien startet. Daneben wird u.a. auch die Initiative “Jetzt Zeichen setzen” mit Infoständen in der Innenstadt über die Burschenschaften informieren.

(apa/red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 1. Bezirk
  • Demos zum "Fest der Freiheit": Ruhiger Protestauftakt vor der Universität Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen