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Demonstrationen anlässlich des Akademikerballs in Wien gestartet

Mehrere Demonstrationen gegen den Akademikerball finden am Freitag statt.
Mehrere Demonstrationen gegen den Akademikerball finden am Freitag statt. ©Vienna.at/ Lukas Krummholz
Bereits gegen 17 Uhr haben sich die ersten Demonstranten gegen den Akademikerball vor der Hauptuni versammelt. Auch in der Nähe des Westbahnhofs traf sich eine Gruppe von rund 200 Leuten, die von dort zur Hofburg marschierte. In der Innenstadt ist mit Behinderungen zu rechnen.
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Äußerst beschaulich haben die Demonstrationen gegen den von der FPÖ ausgerichteten Akademikerball Freitagabend begonnen. So wurden etwa bei einer Auftaktveranstaltung in der Nähe des Wiener Westbahnhofs gerade einmal 200 Leute gezählt, die sich anschließend in Richtung des Veranstaltungsorts, der Wiener Hofburg, begeben sollten. Auch vor der Universität Wien hatten sich annähern gleich viele Menschen getroffen. Vor der Hofburg war eine Veranstaltung mit Lesungen und künstlerischen Aktionen geplant.

Mehrere Demonstrationen in Wien

Gleich mehrere Gegendemonstrationen gegen den erstmals ausgerichteten Akademikerball, der als Nachfolgeveranstaltung des Balls des Wiener Korporationsrings (WKR) kritisiert wird, waren für Freitagabend in Wien angekündigt. Das Interesse daran war vorerst allerdings längst nicht so groß, wie in den vergangenen Jahren. Zwar waren große Teile der Wiener Innenstadt mit Gittern gesperrt, doch auch die Präsenz von Polizeibeamten hielt sich in Grenzen. So lauschten etwa die wenigen Besucher nahe des Westbahnhofs kommunistischen Referaten, die Titel wie “Die Krise des Kapitalismus ist längst chronisch” trugen.

Veranstaltungen gegen den Akademikerball

Am Heldenplatz selbst hatte das Bündnis “jetzt Zeichen setzen” eine Veranstaltung mit künstlerischen Akzenten geplant. Knapp vor Beginn der dort stattfinden sollenden Lesungen hatten sich allerdings lediglich an die 50 Personen eingefunden, während Salsa-Musik den Platz beschallte. Die Wiener Israelitische Kultusgemeinde hatte zuvor in einer Aussendung sogar Wert auf die Feststellung gelegt, dass sie weder Veranstalter der Demonstrationen ist, noch zur Teilnahme an diesen aufruft.

Hier finden Sie einen Überblick über die Straßensperren und Routen der Demonstrationszüge. (APA)

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