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Das Weinviertel rückt näher an Wien: Weiterbau der A5 für 2013 geplant

Durch die nordautobahn A5 soll die B7 entlastet werden.
Durch die nordautobahn A5 soll die B7 entlastet werden. ©dpa
Eines der wichtigsten Straßenprojekte Niederösterreichs, die Nordautobahn A5, soll 2013 umgesetzt werden. Das nördliche Weinviertel rücke durch die Autobahn näher an die Region Wien, heißt es von der Asfinag. Außerdem soll die B7 entlastet werden.Durch Erdberg, Wetzelsdorf, Poysdorf und Drasenhofen werden nach Fertigstellung der A5 täglich bis zu 14.000 Kraftfahrzeuge weniger fahren.

Mit Tschechien stimme sich die Asfinag regelmäßig zum Stand der Planungen ab. Im Lauf des Herbst werde klar sein, wie sich das Urteil des tschechischen Obersten Verwaltungsgerichtes – die Aufhebung des Raumordnungsplanes für Südmähren vom 21. Juni 2012 – auf die Ausbaupläne für die restlichen 22 Kilometer der R52 bis zur Staatsgrenze auswirken wird. Die Verkehrswirksamkeit und der Nutzen der A5 werde aber nicht geschmälert, wenn es zu keinem Ausbau auf tschechischer Seite kommen sollte, da die dortigen Straßen leistungsfähig seien.

A5 soll B7 entlasten

Die Verkehrsprognosen für die Nordautobahn seien schlüssig, hielt die Asfinag der Kritik der Bürgerinitiative gegen den Weiterbau im “Standard” entgegen. Betont wurde, dass sich der Verkehr an der B7 von 1970 bis 2007 verdreifacht habe. Lediglich in den Jahren 2008 und 2009 habe es aufgrund des internationalen Konjunkturrückgangs einen Rückgang gegeben, seitdem würden wieder Zuwächse von bis zu 30 Prozent verzeichnet.

 Das für die Verkehrsprognose verwendete Modell berücksichtige zudem alle künftigen österreichischen Straßenprojekte. Für die A5 sind dies – neben dem sogenannten “Regionenring” um Wien mit der S1 (Wiener Außenring-Schnellstraße) – insbesondere die S3 (Weinviertler Schnellstraße) und die S8 (Marchfeld Schnellstraße). Ebenso seien die Ausbaupläne im nahen Ausland wie der Slowakei relevant.

Einspruch bis Dienstag möglich

Laut einem Bericht in der Tageszeitung seien die verwendeten Zahlen widersprüchlich und die Verkehrsrückgänge würden im Prinzip gegen eine Autobahnverlängerung sprechen. Hingegen werde der Bestand unvermindert mit einer täglichen Belastung von 27.310 Kfz angenommen und der Planfall konsequent mit rund 55.000 Kfz – mit oder ohne Anschlussstraße R52 in Tschechien. Am Dienstag endet die Einspruchsfrist für die aus Kostengründen notwendig gewordenen Änderungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) von 2009. (APA)

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