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Das war der Life Ball 2013: Eine etwas verschlafene "1001 Nacht" in Wien

Life Ball auch 2013 ein internationales Sprachrohr
Life Ball auch 2013 ein internationales Sprachrohr ©AP/EPA
Der 21. Life Ball ging in Wien unter dem Motto "1001 Nacht" mit einer Fashion Show von Cavalli über die Bühne. Leider war der Abend in der Hauptstadt aber etwas verschlafen und weniger spektakulär, als in den letzten Jahren.
Gäste am Magenta Carpet II
Erste Bilder vom Carpet
Live: Fashion-Show
Live: Gäste am Carpet
Probleme bei Anreise der Stars
Erster Flieger gelandet
Aids Solidarity Gala in Wien
Letzte Probe am Samstag
Ankunft der Stars
"Life Ball ist wichtig für Wien"
Ankunft weiterer Life Ball Gäste
Aufbauarbeiten in Wien
Cavalli unterstützt Event
Ersten Stars sind gelandet
Gerry Keszler über die Eröffnung
Life Ball PK
Schweizer Hof wird umgestaltet
Über "Soziales Aids"
Alles zum Life Ball 2013

Bereits zum zweiten Mal hat der italienische Stardesigner Roberto Cavalli die Modeschau bei der Eröffnung des Life Balls ausrichtet. Er gestaltete 2001 erstmals den modischen Part der Eröffnungsshow. In diesem Jahr setze der berühmte Modeshöpfer auf einen Mix von alten und neues Designes, Animal Prints und langen Haaren – leider fiel die Show monoton aus.

So vermisste man stimmungsvolle Auftritte heimischer Stars wie im letzten Jahr und sehnte sich nach einer fliegenden Dagmar Koller. Cavalli setzte auf eine schlichte Fashion Show, mit Fokus auf die Kleider, was zwar passend für eine reine Laufsteg Show ist, für den Life Ball fehlte es aber deutlich an Schwung und Freude. Auch die groß angekündigten Stars vermisste man beim Life Ball, sollten sie doch dem Charity Event einen Hauch von Glamour und ausreichend Promotion bringen. Eva Longoria errkrankte an einer Mandelentzündung und Sylvie van der Vaart sagte wegen  Terminproblemen ab.

Kaum Stars am Life Ball 2013

Die internationalen Gäste des Life Balls am Samstagabend am Rathausplatz in Wien hatten bei ihrer Anreise mit erheblichen Problemen zu kämpfen. In Los Angeles konnten die Maschinen aufgrund eines Sturms nicht starten, in London verzögerte eine Bombenwarnung die Abreise und der Spezial-Flieger von Designer Roberto Cavalli konnte wegen eines Getriebeschadens erst gar nicht starten.

Zum Event kamen sie dann doch alle, aber gegenüber der Besucher und Presse machten sich die Promigäste etwas rar. So sah man Kelly Osbourne gar nicht am Magenta Carpet, auch Fergie schlich sich in die Show. US-Schauspielerin Carmen Electra, die kurzfristig nach Wien kam, war überrascht von dem Stress. “Ich bin extra für das Fest angereist. Ich habe gar keine Zeit, mir Wien anzusehen und muss morgen wieder weiter”, meinte sie. Elton John war unter Zeitdruck und gab bekannt, dass er schnell wieder Abreisen wird. Auch Bill Clinton kam erneut nach Wien und unterstützte den Life Ball.

1001 Nacht im kalten Wien

Der angekündigte Regen blieb aber aus, trotzdem wurde es vor dem Rathaus etwas unangenehm und die Zaun- und Ballgäste froren sich durch eine kalte Nacht in Wien. Die Partystimmung war dadurch aber nicht getrübt – viele blieben trotz der eisigen Temperaturen in ihren Kostümen und weigerten sich mit Jacken zu wärmen. Obwohl viele Besucher ihrer Kreativität freien Lauf liesen, fiel die Prämierung des ausergewöhnlichsten Outfits für die Zuseher vor dem Rathaus in diesem Jahr aus. Das Thema der Debütanten begleiteten die Eröffnungszeremonie und die Darbietung der Scheherazade. 200 Debütanten in überdimensionalen Pumphosen tanzten zum “Marsch Pompös” aus der “Aladdin Suite” von Carl Nielsen.

Die Violonistin Lidia Baich als Scheherazade, die in der Geschichte ihr Leben ja Nacht für Nacht rettet, indem sie dem Sultan jedes Mal eine fantasievolle Geschichte erzählt, aber auch Schauspieler Paulus Manker als riesiger Dschinn (“Ihr seid verloren”) machten 1001 Nacht für einen Abend zur Realität.

Life Ball – ein internationales Sprachrohr

Besonders “bezaubernd” zeigte sich “Jeannie” Barbara Eden, die wieder in ihr altes Kostüm als Flaschengeist schlüpfte und Gery Keszler drei Wünsche gewährte. Keszler ließ sich nicht lange bitten und wünschte sich zum ersten den Ausbau des medizinischen Fortschritts im Kampf gegen HIV/Aids. Plötzlich erschien die “Black Eyed Peas”-Sängerin Fergie, die als Vertreterin des Life Ball-Partners amfAR, der US-amerikanischen Aids-Hilfe, nach Wien gekommen war. Wunsch zwei – Kampf gegen Homophobie und Behandlung HIV-infizierter Männer – und Wunsch drei – Behandlungen leistbar zu machen und die Mutter-Kind-Übertragung zu verhindern – wurden durch Elton John und Bill Clinton vertreten. “Wenn wir HIV-positive Menschen alleine lassen, dann können wir Aids nie hinter uns lassen”, sagte der britische Sänger als Vertreter seiner Elton John Aids Foundation (EJAF).

“Keiner muss mehr an der Krankheit sterben”, sagte Bill Clinton, der mit der Clinton Health Access Initiative (CHAI) den Kampf gegen die Krankheit aufgenommen hat. Bevor es das UNO-Programm UNAIDS, EJAF oder CHAI gegeben habe, habe es Aids Life gegeben, die Organisation hinter dem Life Ball. “Österreich steht für den Rest der Welt”, sagte Clinton. Der gute Zweck kam damit beim Life Ball aber auch in diesem Jahr nicht zu kurz.

So wurde wieder der Cystal of Hope Arward übergeben – heuer von Schauspielerin Hilary Swank an die sichtlich gerührte Lisa T.D Nguyen. Trotz weniger Stars als in den letzten Jahren und ein paar Änderungen, schaffte es der Life Ball wieder als Sprachrohr für HIV-Infizierte und AIDS-Erkrankte zu fungieren und auf Diskriminierung und Ausgrenzung hinzuweisen. In Wien wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Alle Informationen, Bilder und die Live-Ticker vom Life Ball in Wien gibt es zum Nachlesen im VIENNA.AT – Special

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