Dank Dominic Thiem ist Österreich weiter bei Erste Bank Open vertreten

Thiem hat es ins Achtelfinale geschafft.
Thiem hat es ins Achtelfinale geschafft. ©APA
Nur einer von vier Österreichern hat die erste Runde des ATP-Turniers Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle überstanden. Dominic Thiem meisterte am Dienstag mit einem 6:4,5:7,6:4-Sieg gegen den Spanier Daniel Gimeno-Traver wie in den vergangenen beiden Jahren seine Auftakthürde, er bestreitet sein Achtelfinale am Donnerstag.
Thiem im Achtelfinale
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Thiem agierte für seine erst 20 Jahre sehr abgebrüht. Im ersten und dritten Satz nutzte er jeweils bei 4:4 eine sich ihm bietende Breakchance und servierte zu Satz- bzw. Matchgewinn aus. Damit hat der Weltranglisten-149. die im Vorjahr am Vogelweidplatz gewonnenen Weltranglisten-Punkte bereits verteidigt. Nun hat er die Chance auf mehr. Es geht entweder wie im Vorjahres-Achtelfinale gegen den Australier Marinko Matosevic oder den Franzosen Gael Monfils (6).

Thiem: “Es war extrem schwierig”

“Es war extrem schwierig”, kommentierte Thiem seinen Auftakt-Erfolg. “Er hat in engen Situationen gut serviert und mehrmals Breakbälle mit Assen abgewehrt.” Doch die Fans in der Halle peitschten Österreichs Nummer drei nach vor. “Das hat mir Auftrieb gegeben.” Noch vor dem Spiel hatte Thiem einen Vertrag mit dem ÖTV unterzeichnet, mit dem seine Davis-Cup-Zukunft gesichert ist. “Die Sache ist geklärt und ich stehe ab jetzt für den Davis Cup zur Verfügung.”

Aus für Gerald Melzer bei Erste Bank Open

Für Gerald Melzer war in der Abendpartie gegen Lukas Lacko mit 6:7(5),1:6 Endstation. Der Slowake breakte Österreichs Nummer vier im ersten Satz zweimal, doch der beherzt kämpfende Lokalmatador stellte jeweils postwendend den Gleichstand her. Im folgenden Tiebreak gab ein Minibreak am Ende den Ausschlag zugunsten des Gastes aus dem Nachbarland. Ein rasche 3:0-Führung brachte den Weltranglisten-73. im zweiten Satz entscheidend in Front.

“Generell habe ich mir im ersten Satz sehr schwergetan, meinen Aufschlag zu halten”, sagte Melzer unmittelbar nach der Niederlage. “Ich habe mich zwar jeweils gleich zurückgebreakt, aber in Summe habe ich nicht gut genug serviert und zu viele Fehler gemacht. Ich habe nicht gespielt, was ich spielen kann.” Sein älterer Bruder Jürgen Melzer hatte für das Heimturnier wegen einer Schulterblessur abgesagt, er kommt erst wieder Anfang 2014 auf die Tour zurück.

Haider-Maurer konnte sich nicht durchsetzen

Haider-Maurer mühte sich gegen Daniel Brands, der Deutsche kam primär dank seines starken Aufschlags zu einem 6:4,7:6(5)-Sieg. Der Wien-Halbfinalist von 2011 ließ gegen den Niederösterreicher nicht einen Breakball zu. “Ich hätte gerne einen dritten Satz gesehen, das wäre ein neues Match gewesen”, trauerte Haider-Maurer seiner Chance in einem doch engen Match nach. Der 26-Jährige hat außer beim Finallauf 2010 in Wien noch kein Hauptfeld-Match gewonnen.

Internationales Top-Match in Wien

Im internationalen Top-Match des Tages verlor der Australier Lleyton Hewitt gegen den als Nummer sieben gesetzten Vasek Pospisil sein Erstrundenspiel 6:7(6),4:6. Weitere Sieger des Tages in Erstrunden-Partien ohne ÖTV-Beteiligung waren die Qualifikanten Mriza Basic (BIH), Ruben Bemelmans (BEL) und Miloslav Mecir (SVK). Mecir steht erstmals in einem Tour-Hauptbewerb, er ist der 25-jährige Sohn des gleichnamigen ehemaligen Weltranglisten-Vierten. (APA)

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