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D: Umfrage sieht CDU vor absoluter Mehrheit

Die CDU/CSU könnte nach einer Umfrage von Infratest dimap die absolute Mehrheit der Mandate im deutschen Bundestag erringen. 48 Prozent der Befragten würden sich für die Union entscheiden.

Die SPD könnte demnach nur noch mit 28 Prozent der Stimmen rechnen (minus eins).

Die Grünen würden neun Prozent der Stimmen erhalten (plus eins), die FDP mit sieben Prozent (plus eins) und die PDS vier Prozent (minus eins). Damit würden CDU und CSU klar über eine absolute Mehrheit verfügen, falls die PDS nicht mit Hilfe von mindestens drei Direktmandaten in den Bundestag einzieht; im anderen Fall wäre die Union ebenso stark wie die übrigen Parteien zusammen.

CDU/CSU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel liegt der Umfrage zufolge bei der Frage nach einer Direktwahl zum Bundeskanzler inzwischen vor Amtsinhaber Gerhard Schröder (SPD). 46 Prozent der Befragten würden sich demnach für Merkel entscheiden (zehn Prozentpunkte mehr als im Monat zuvor), nur 38 Prozent dagegen für Schröder (minus fünf Punkte). Dabei wird Merkel eher zugetraut, die Wirtschaft in Deutschland voranzubringen und sich für die Schaffung von Arbeitsplätzen einzusetzen. Schröder liegt dagegen bei der sozialen Gerechtigkeit vorn sowie bei den Kompetenzen, deutsche Interessen im Ausland zu vertreten.

72 Prozent für einen Regierungswechsel

Insgesamt 72 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass es bei der im September erwarteten vorgezogenen Bundestagswahl einen Regierungswechsel geben sollte. Nur 22 Prozent sind dafür, dass Rot-Grün weiter regiert.

Bei der Frage, welche Regierungskonstellation für Deutschland „gut“ oder „sehr gut“ wäre, findet eine Koalition von CDU/CSU und SPD die meisten Anhänger (46 Prozent). Es folgen ein Bündnis von Union und FDP (42 Prozent), eine CDU/CSU-Alleinregierung (35 Prozent) und schließlich Rot-Grün (23 Prozent).

Die Zufriedenheitsliste für die Arbeit einzelner Politiker führt Bundespräsident Horst Köhler an. Nach dem Staatsoberhaupt ist Außenminister Joschka Fischer (Grüne) wieder auf den zweiten Platz vorgerückt. Merkel folgt nach Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) auf Platz vier, Schröder nach CSU-Chef Edmund Stoiber auf Platz sechs.

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