Countdown zum Song Contest: Malmö und Natalia Kelly laufen sich warm

Wird Natalia Kelly beim Song Contest in Malmö Erfolg haben?
Wird Natalia Kelly beim Song Contest in Malmö Erfolg haben? ©APA
Die Vorbereitungen zum Mega-Musik-Event laufen auf Hochtouren: In wenigen Tagen, am kommenden Dienstag, startet der 58. Eurovision Song Contest mit dem 1. Halbfinale im schwedischen Malmö. Eröffnet wird das Event von Österreichs Vertreterin Natalia Kelly mit ihrer Nummer "Shine". Sie probt bereits fleißig vor Ort.
Auftritt bei "Dancing Stars"
Natalia auf Entdeckungstour
Erste Probe in Malmö
Natalia liebt die Bühne
Für Österreich zum Song Contest

Eine scharfe Konkurrentin hat Österreichs Song Contest-Hoffnung Natalia Kelly in der Dänin Emmelie de Forest, die als die Topfavoritin der Wettbüros am Semifinale teilnimmt. Kelly wird derzeit im Schnitt der Wettanbieter auf Platz 26 der 39 Teilnehmerstaaten gesetzt, die auf die Teilnahme am großen Finale am 18. Mai hoffen.

Proben für Halbfinale in Malmö

Kelly selbst ist bereits seit dem vergangenen Sonntag in Malmö und konnte dort am Montag zur ersten Probe antreten. Die zweite Probe ist dann für Freitag anberaumt. Für die Zwischenzeit hat sich die österreichische Delegation in einem Tanzstudio eingemietet, um die Choreografie zu trainieren. Die Gesangsproben werden hingegen in einem Hotelzimmer absolviert.

Ansonsten sind die Tage der 18-jährigen Niederösterreicherin im hohen Norden im Wesentlichen von PR-Terminen bestimmt. So stand Natalia bereits für ein “Meet & Greet” im Euroclub, dem offiziellen Veranstaltungszentrum des ESC auf der Bühne, traf sich im nahegelegenen Kopenhagen mit ihrer dänischen Konkurrentin und ist bereits für Performances im “Euro Fan Cafe” und im “Eurovision Village”, dem Outdoor-Song-Contest-Veranstaltungszentrum im Herzen von Malmö, gebucht.

Hoffnung ruht auf Natalia Kelly

Für eine gute Platzierung Österreichs bei der 46. ESC-Teilnahme wäre es langsam auch wieder an der Zeit. Das letzte Mal konnte man 1989 einen Platz unter den Top 5 verzeichnen – ein Verdienst von Thomas Forstner. Im Vorjahr mussten sich die Trackshittaz mit “Woki mit deim Popo” hingegen als Letzte ihres Halbfinals verabschieden. Damals gewann die Schwedin Loreen im aserbaidschanischen Baku den Contest.

Die 29-Jährige wird nun auch zu Beginn des 1. Halbfinals am 14. Mai auf der Bühne stehen, wenn sie als Eröffnungsact mit einem Kinderchor ihr Siegerlied “Euphoria” vortragen wird. Das Finale am 18. Mai wird hingegen durch den eigens komponierten Song “We Write the Story” der beiden ABBA-Männer Benny Andersson und Björn Ulvaeus eröffnet.

58. Eurovision Song Contest live im Fernsehen

Bei allen drei Events können Österreicher via ORF live dabei sein, auch wenn es für Kurzentschlossene auch in Malmö noch Hotelzimmer gibt – wenn auch zu exorbitanten Preisen. Das 1. Halbfinale wird am 14. Mai live ab 21 Uhr auf ORF eins übertragen, wobei zuvor um 20.15 Uhr die Dokumentation “Österreich rockt den Song Contest: Natalia – ihr Weg nach Malmö” ausgestrahlt wird. Auch das 2. Halbfinale ist am 16. Mai ab 21 Uhr in ORF eins zu sehen. Und vor dem Finale am 18. Mai steht um 20.15 Uhr die Dokumentation “Österreich rockt den Song Contest: Natalia – unser Star in Malmö”.

Auf den geliebten Spaßkommentar von Stermann und Grissemann auf FM4 müssen die Fans heuer allerdings verzichten. Die Österreicher sind übrigens bei weitem nicht die einzigen Fernsehzuschauer des ESC, wird der Wettbewerb doch nicht zuletzt in Australien besonders geliebt. Aber auch in Kanada, Ägypten, Indien oder die USA wurde das Event schon übertragen.

Motto 2013: “We are one”

Dabei steht die Veranstaltung mit dem heurigen Motto “We are one” in Malmö eher im Zeichen einer gewissen Redimensionierung. So hatte sich Malmö gegen Stockholm bei der Bewerbung nicht zuletzt aufgrund des Bestrebens der EBU durchgesetzt, die zunehmend größeren Hallen und aufwendigeren Shows aus Kostengründen etwas einzudampfen. So fasst die Malmöer Eishockeyhalle Friends Arena nur mehr rund 12.000 Livezuschauer.

Teil des Bestrebens, die Veranstaltung kostengünstiger zu gestalten, dürfte auch die Einsparung bei den Moderatoren sein. Anstelle der in den vergangenen Jahren üblich gewordenen Duos oder Trios wird die schwedische Komikerin Petra Mede vom austragenden Fernsehsender SVT alleine ins Rennen geschickt – was zuletzt 1995 der Fall war.

Diese Länder nehmen nicht teil

Portugal, Bosnien und die Slowakei nehmen aus Kostengründen heuer jedenfalls nicht teil. Die Türkei bleibt dem Tross aus Unzufriedenheit über das Regelwerk fern, wobei man sich nicht zuletzt am System der Big Five (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) stößt, das diesen EBU-Hauptzahlern automatisch einen Finalplatz sichert.

(apa/red)

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