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Christbaum im Topf: Sattes Grün alle Jahre wieder

Ein lebender Christbaum ist die ökologische Alternative zum klassischen Weihnachtsbaum. Er kann bei guter Pflege mehrmals verwendet werden
Ein lebender Christbaum ist die ökologische Alternative zum klassischen Weihnachtsbaum. Er kann bei guter Pflege mehrmals verwendet werden ©greentree.at
Gut 2,5 Millionen Christbäume werden in Österreich Jahr für Jahr aufgestellt und spätestens nach drei Wochen wieder weggeworfen. Lebende Christbäume im Topf haben dagegen auch nach Weihnachten noch ihre Daseinsberechtigung. Sie werden etwa im Garten oder im Wald neu eingepflanzt oder können mehrere Male verwendet werden.

Bei der Wiener Firma Greentree ist die Vorweihnachtszeit nicht immer besinnlich. Das Unternehmen beliefert nämlich Haushalte in Wien, Graz und München mit lebenden, im Topf gezogenen Christbäumen. 1.300 Stück Nordmann-Tannen und Rotfichten sind allein für Wien vorgesehen, Interessenten müssen aber schnell sein. “1.200 Bäume sind bereits verkauft, es gibt nur noch knapp 100 Tannen”, sagt Greentree-Betriebsleiterin Daniela Poredos. Wer den Baum nach den Feiertagen nicht mehr braucht, kann ihn auch wieder abholen lassen. Den Rest seines Lebens verbringt der Baum dann am Rande des Nationalparks Thayatal, rund eine Stunde von Wien entfernt.

Lebende Christbäume haben ihren Preis

“Es ist ein Unterschied ob ein Baum im Topf herangezogen oder aus dem Boden gefräst und eingetopft wird”, weiß Poredos. Beim Fräsen werden nämlich oft die Wurzeln beschädigt, der Baum wächst nur schwer oder gar nicht an. Ein Christbaum, der im Topf herangezogen wurde, kann man später wieder getrost im Garten oder auf einem Waldstück einsetzen.
Vier bis sechs Jahre Pflege haben jedoch seinen Preis: Bei greentree.at starten die kleinsten Tannen (rund 80-100 Zentimeter) bei 65 Euro, für eine mannshohe Rotfichte müssen 100 Euro ausgegeben werden. Lieferung und Abholung zum Wunschtermin sowie der Topf sind dabei im Preis inbegriffen. Natürlich kann man den Baum auf Wunsch auch selber behalten. Dafür entscheiden sich rund ein Drittel der Greentree-Kunden.

Bei Greentree werden die Christbäume im Topf gezogen und nicht aus der Erde gestochen
Bei Greentree werden die Christbäume im Topf gezogen und nicht aus der Erde gestochen ©Greentree

Mit guter Pflege mehrfach einsetzbar

Um den Baum möglichst lange frisch zu halten sollte er nicht direkt bei der Heizung stehen und regelmäßig gegossen werden. Aber “bloß nicht im Wasser stehen lassen”, rät Poredos vor dem Kauf eines Lebend-Christbaums, “sonst beginnt der Topf zu schimmeln”. Optimaler Weise soll man den Baum auch einmal am Tag mit Wasser besprühen. Positiver Nebeneffekt: Ein frischer Baum fängt nicht so leicht Feuer wie seine toten Gegenstücke.
Wer seinen Baum über Weihnachten gut behandelt, kann ihn auch für das nächste Jahr aufheben. Spätestens Mitte Jänner muss der Baum raus aus dem Wohnzimmer und am besten für zwei Wochen in der Garage an die Temperaturen im Freien gewöhnt werden. Ende Februar muss der Baum zudem in einen größeren Topf umgetopft werden. So steht einem weiteren Weihnachtsfest mit ihm nichts mehr im Wege.

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