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Hütters Frankfurt schaltete mit Hinteregger in EL Inter aus

Adi Hütters Eintracht Frankfurt schaffte den Einzug ins Viertelfinale der EL.
Adi Hütters Eintracht Frankfurt schaffte den Einzug ins Viertelfinale der EL. ©APA
Eintracht Frankfurt hat auch ohne Adi Hütter auf der Trainerbank den Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Europa-League geschafft. Der deutsche Cupsieger schaltete den italienischen Serie-A-Vierten Inter Mailand am Donnerstag dank eines 1:0-Auswärtssieges im Rückspiel aus. Zum Matchwinner avancierte Luka Jovic schon in der sechsten Minute. In Frankfurt hatten sich die beiden Teams torlos getrennt.

Die Auslosung der weiteren K.o.-Phase der Fußball-Europa-League am Freitag in Nyon hat Benfica Lissabon als nächsten Gegner für Eintracht Frankfurt gebracht.

Hütter und Hinteregger – Zwei Österreicher im EL-Viertelfinale

Martin Hinteregger, der bei Frankfurt in der Innenverteidigung durchspielte, ist der einzige ÖFB-Legionär, dem der Vorstoß in die Runde der letzten acht gelang. Maximilian Wöber sah die 3:4-Niederlage nach Verlängerung des FC Sevilla bei Slavia Prag nur von der Bank aus. Emir Dilaver zog mit Dinamo Zagreb bei Benfica Lissabon nach Verlängerung mit 0:3 den Kürzeren. Im Viertelfinale stehen zudem SSC Napoli (1:3 in Salzburg), Chelsea (5:0 bei Dynamo Kiew), Valencia (1:1 bei FK Krasnodar), Arsenal (3:0 gegen Stade Rennes) und Villarreal (2:1 gegen Zenit St. Petersburg). Die Auslosung ging am Freitag (13.00 Uhr) in Nyon über die Bühne, die restlichen Partien lauten Arsenal – SSC Napoli, Villarreal CF – Valencia und Slavia Prag – Chelsea.
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Hütter hatte im Hinspiel eine Wasserflasche mit dem Fuß weggetreten und war deshalb von der UEFA für die Retourpartie gesperrt worden. Hinteregger und Co. ließen sich von der ungewohnten Situation – Hütters Assistent und Vertrauter Christian Peintinger hatte ausnahmsweise das Sagen – nicht aus der Bahn werfen. “Wir haben vor der Partie alles besprochen, dann hat alles der Co-Trainer gemacht. Es hat alles exzellent funktioniert, wir sind einfach nur glücklich”, sagte Hinteregger im RTL-Interview.

Jovic sorgte vor 15.000 mitgereisten Eintracht-Anhängern für einen Start nach Maß, lupfte den Ball über Goalie Samir Handanovic hinweg via Innenstange ins Netz. Für den 21-jährigen serbischen Teamstürmer war es bereits der siebente Europa-League-Treffer in der laufenden Saison. Rapids Sechzehntelfinal-Bezwinger Inter kam erst nach der Pause etwas besser in die Partie, ein Torerfolg blieb den “Nerazzurri” aber verwehrt. “Wir sind mit der Zeit immer besser ins Spiel gekommen, haben Inter weit weg vom Tor gehalten, das war der Schlüssel zum Sieg”, resümierte Hinteregger.

Damit ist Frankfurt 2019 weiter unbesiegt, dem Team gelang zum ersten Mal seit 1995 der Vorstoß in das Viertelfinale eines europäischen Bewerbs. Dort ist 2019 nach dem Aus von Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 in der Champions League nur noch die Eintracht als deutsches Team vertreten.

Spiele im EL-Achtelfinale

Sevilla tat sich auf tschechischem Boden von Beginn an extrem schwer. Slavia legte durch Michael Ngadeu-Ngadjui (15.) und Tomas Soucek (47./Elfmeter) zweimal vor. Wissam Ben Yedder (44.) und Munir (54.) retteten die Spanier in die Verlängerung. Dort war es “Joker” Franco Vazquez (98.), der den vermeintlichen Grundstein für den Aufstieg legte. Die Spanier hatten die Rechnung aber nicht mit Slavia gemacht. Mick van Buren (102.) und Ibrahim Traore (119.), der von einem missglückten Klärungsversuch von Simon Kjaer profitierte, machten nach dem 2:2 im Hinspiel noch den Überraschungssieg perfekt. Benfica stieg dank Toren von Francisco Ferreira (94.) und Alex Grimaldo (105.) in der Verlängerung gegen Zagreb auf.

Englands Topclubs gaben sich keine Blöße. Arsenal machte mit einem 3:0-Heimsieg gegen Stade Rennes das 1:3 aus der ersten Partie noch wett. Pierre-Emerick Aubameyang trat als Doppel-Torschütze (5., 72.) in Erscheinung. Den dritten Treffer steuerte Ainsley Maitland-Niles (15.) bei. Chelsea fertigte Dynamo Kiew nach dem 3:0 im ersten Spiel auswärts mit 5:0 ab. Herausragend war Dreifachtorschütze Olivier Giroud (5., 33., 59.).

(APA)

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