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Causa Natascha Kampusch wird wieder mysteriöser

Natascha Kampusch hält die Justiz weiter auf Trab.
Natascha Kampusch hält die Justiz weiter auf Trab. ©APA
Wieder im Visier der Staatsanwaltschaft ist jener Polizist und FPÖ-Politiker, der auf eigene Faust das von den Blauen vermutete Kind von Natascha Kampusch gesucht hatte.
Kampusch wehrt sich
Angeblich illegale Ermittlungen
Zweifel an Einzeltätertheorie
FPÖ erhebt neue Anklagen

Der Vorwurf lautet Amtsmissbrauch. Der Auftraggeber sei angeblich der Bruder eines mittlerweile verstorbenen Ermittlers in der Causa Natascha Kampusch, Oberst Franz Kröll. Hintergrund der Überprüfung sind die Privatnachforschungen eines Wiener Polizisten und FPÖ-Gemeinderats in einer niederösterreichischen Schule, um DNA-Proben eines Mädchens zu beschaffen.

Causa Natascha Kampusch: SMS-Verkehr analysiert

Wie das ORF-Ö1-Morgenjournal unter Berufung auf den SMS-Verkehr des mittlerweile suspendierten Wiener Beamten berichtete, soll der Bruder des verstorbenen Ermittlers den Polizisten mit den Erhebungen in der Schule beauftragt haben. Mit dem DNA-Material sollte das durch nichts bewiesene Gerücht überprüft werden, Kampusch habe in ihrer acht Jahre dauernden Gefangenschaft ein Kind zur Welt gebracht. Laut “Ö1” geht aus den SMS auch hervor, dass der Bruder von Franz Kröll dem Polizisten eine fünfstellige Summe in Aussicht gestellt haben soll. Nach wie vor ist der Angehörige überzeugt, dass Franz Kröll ermordet wurde.

Suspendierter Polizist: Es gab keine SMS

Laut “Ö1”-Mittagsjournal hat der inzwischen suspendierte Wiener Polizist am Donnerstag bestritten, SMS von einem Wertkartenhandy verschickt zu haben, mit denen er sich selbst belastet habe, bestechlich zu sein. Darüber hinaus habe er den Bruder des durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen Ermittlers Franz Kröll noch nie gesehen oder mit ihm gesprochen. Der Polizist gab an, in der Causa Natascha Kampusch eine Verleumdungsklage zu überlegen. Auch der Bruder von Franz Kröll, der laut einem Radiobericht zunächst zugegeben hatte, Auftraggeber der Nachforschungen des suspendierten Beamten zu sein, wies dies nun zurück. Er habe sich nur zum Schein selbst belastet. Sicher ist – die Causa Natascha Kampusch bleibt mysteriös.

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