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Causa Mariahilfer Straße: Wird 13A-Route erneut verändert?

Anrainer protestieren gegen die aktuelle 13A-Route.
Anrainer protestieren gegen die aktuelle 13A-Route. ©APA
Die Route der Buslinie 13A wurde geändert, damit die neue Fußgängerzone auf der Mariahilfer Straße nicht mehr durchfahren werden muss. Aber auch die Lösung ist nicht ideal: Anrainer fühlen sich durch den Lärm belästigt und protestieren. Eine neuerliche Änderung der Route ist für Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou denkbar.
Startschwierigkeiten auf neuer Route
Bus soll die neue FuZo umfahren
Anrainer protestieren
Protest der Anrainer

Die betroffenen Anrainer wollen nun eine alternative Linienführung für die Buslinie 13A ausarbeiten. Im Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) betonte man, dass neuerliche Änderungen durch denkbar seien, falls diese bei allen Playern Zustimmung fänden.

Bürger machen gegen 13A-Route mobil

Eine Abordnung der Bürgerinitiative, die bereits mit Blockaden gegen die geänderte 13A-Strecke durch den 6. Bezirk mobil gemacht hatte, traf am Mittwochnachmittag mit Ressortchefin Vassilakou zwecks Vorbringen ihrer Anliegen und Bedenken zusammen. Sprecherin Eva Rotter betonte im Anschluss daran gegenüber der APA, dass es sich um ein “sehr konstruktives” eineinhalbstündiges Gespräch gehandelt habe und man durchaus auf Verständnis gestoßen sei.

Vassilakou freut sich auf Lösungsvorschlag

Die Aktivisten wollen in kommenden Tagen einen eigenen 13A-Vorschlag austüfteln. Details wollte Rotter noch nicht verraten – nur so viel: “Wir wollen den Bus nicht von einer Wohngegend in eine andere verlegen.” Anfang kommender Woche will man den Plan öffentlich kommunizieren.

 Ein Vassilakou-Sprecher bestätigte auf APA-Anfrage das gute Gesprächsklima und sprach von einem “sehr konstruktiven Zugang” der Bürgerinitiative. Man habe Argumente ausgetauscht und durchaus Verständnis für die Situation der Anrainer. “Wir freuen uns auf den Lösungsvorschlag”, versicherte er.

Änderungen der Route sind möglich

Änderungen an der Linienführung könne es unter Umständen durchaus geben, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass eine Alternativvariante “auf breiten Beinen” stehe, also von allen Seiten – unter anderem dem Koalitionspartner SPÖ, den Bezirken und den Wiener Linien – mitgetragen werde. Denn: “Wir sind nicht die alleinige Instanz, die festlegt, wo der Bus fährt”, betonte der Sprecher Vassilakous. Konsens gebe es jedenfalls dahin gehend, dass von einer Verkehrsberuhigung der “Mahü” möglichst alle Bewohner in den angrenzenden Bezirken profitieren müssten. (APA)

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