Café Rosa steht im Mittelpunkt des ÖH-Wahlkampfes

Die Freiheitlichen Studenten wollen das Café Rosa von der ÖH mieten.
Die Freiheitlichen Studenten wollen das Café Rosa von der ÖH mieten. ©Vienna.at/ Paul Frühauf
Seit rund einem Jahr steht das Café Rosa der ÖH leer. Nun gibt es einen Mietinteressenten: Den Ring Freiheitlicher Studenten. Dieser möchte dort einen Wahlabend veranstalten.
Eröffnung des Cafes 2011
Lokalbesetzung im Mai 2012
Cafébetrieb ist rechtswidrig
Ende des Cafés besiegelt
Infos zur ÖH-Wahl 2013

Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) will das als linkes Vorzeigeprojekt gegründete, seit einem Jahr leerstehende “Café Rosa” in Wien-Alsergrund für einen Wahl-Abend mieten. “Wir haben der ÖH drei Termine für den Abend vorgeschlagen und bieten 2.000 Euro”, bestätigte RFS-Obmann Alexander Schierhuber. Das Café Rosa” war von der linken HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Uni Wien initiiert worden und verstand sich bis zur Einstellung des Betriebs im März 2012 als Grundsätzen wie “anti-heteronormativ”, “antikapitalistisch” und “antiklerikal” verpflichtetes Lokal ohne Konsumzwang.

RFS will das Café Rosa mieten

2.000 Euro sind in etwa die Hälfte der Monatsmiete für das Lokal, für das die ÖH an der Uni Wien nach Investitionen von bisher knapp einer halben Million Euro seit einem Jahr einen Pächter sucht. “Wenn alle fünf großen Fraktionen einen solchen Abend veranstalten, macht das 10.000 Euro aus”, argumentiert Schierhuber. So könnten die “ÖH-Zwangsbeiträge” von Hunderten Studenten gerettet werden. “Wenn uns der Abend nicht gewährt wird, dann werden wir diskriminiert”, so Schierhuber. (APA)

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