Burgtheater-Affäre wird ein Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft

Die Burgtheater-Causa ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
Die Burgtheater-Causa ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft. ©APA
Die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftskriminalität und Korruption (WKStA) prüft im Zusammenhang mit der Finanzaffäre am Wiener Burgtheater die strafrechtliche Komponente. Die Affäre hatte zur Entlassung von Vizedirektorin Silvia Stantejsky und Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann geführt.
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Auf Basis mehrerer Anzeigen bzw. Sachverhaltsdarstellungen, die ursprünglich bei der Staatsanwaltschaft Wien eingegangen sind, wird sich zunächst ein auf Wirtschaftsstrafsachen spezialisierter Staatsanwalt mithilfe beigezogener Experten aus dem Finanz- und Steuerwesen einen Überblick über die Sachlage verschaffen und die buchhalterischen Vorgänge an der Burg sichten. Diese Überprüfung dürfte sich “tiefgründig” gestalten, meinte WKStA-Sprecher Erich Mayer am Freitag gegenüber der APA. Immerhin steht eine ganze Reihe möglicher strafrechtlicher Vergehen im Raum.

Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft den Fall

Die Entscheidung, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, soll laut Mayer “in einigen Tagen, wenigen Wochen” fallen. Wie der Behördensprecher betonte, gibt es ungeachtet der Namen, die in den Eingaben an die Strafverfolgungsbehörden genannt werden, aus Sicht der WKStA derzeit noch keine konkreten Verdächtigen und damit naturgemäß auch keine Beschuldigten. (APA)

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