Burgstaller will Uni-Tausender für Stipendiaten

Die Salzburger Landeshauptfrau und SPÖ-Landesparteivorsitzende Gabi Burgstaller hat am Donnerstagabend Details ihres Studiengebühr-Modells vorgestellt. Geht es nach Burgstaller, sollen künftig 40 Prozent der rund 270.000 österreichischen Studierenden Beihilfe oder Stipendien erhalten. Das berichtete die ORF-"Zeit im Bild". Auch einen "Uni-Tausender" schlägt Burgstaller vor.


Wie bekannt, spricht sich Burgstaller für die Wiedereinführung von Studiengebühren aus – so zwei Bedingungen erfüllt sind: Zum einen brauche es eine gerechtere Gestaltung des Stipendiumwesens, zum anderen müsse die Finanzierung der Universitäten abgesichert sein.

Im der APA vorliegenden Antrag verweist Burgstaller auf folgende Zahlen: Bekommen derzeit weniger als 20 Prozent der rund 270.000 Studenten eine Beihilfe oder ein Stipendium, sollen es künftig 40 Prozent sein. Die Einkommensobergrenze der Eltern soll hierfür um etwa 5.000 Euro angehoben werden – damit fallen mehr Personen in den Bezieherkreis.

Alle Stipendiaten sollen zusätzlich zum Stipendium ein “jährliches Startgeld” von 1.000 Euro erhalten. Dieser “Uni-Tausender” könne entweder am Ende eines Studienjahres einmalig ausbezahlt werden oder jeweils 500 Euro nach Beendigung eines Semesters, heißt es im Antrag. Jene 60 Prozent der Studierenden, die kein Stipendium und auch kein Startgeld erhalten – Kinder von Besser-Verdienern – haben Studienbeiträge in der Höhe von 363,36 Euro zu zahlen.

Die Landesparteichefin kündigte bereits einen entsprechenden Antrag für den SPÖ-Parteitag im Oktober an. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter erklärte gegenüber der APA, alle Anträge werden im Vorfeld des Parteitages ausführlich diskutiert.

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