Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Bundespräsidentenwahl: Offizielles Endergebnis mit Briefwahlstimmen

Alexander Van der Bellen steht endgültig als neuer Bundespräsident fest
Alexander Van der Bellen steht endgültig als neuer Bundespräsident fest ©APA
Nach der Auszählung der Briefwahlstimmen am Montag steht das offizielle Endergebnis der Bundespräsidenten-Stichwahl nun fest. Alexander Van der Bellen steht endgültig als neuer Bundespräsident fest.
Das vorläufige Endergebnis
So hat Wien gewählt
Top-Ergebnis für FPÖ
LIVE-Ticker zum Nachlesen
Die erste Hochrechnung
Reaktionen aus der Politik

Mit einem Tag Verzögerung wurde am Dienstag das offizielle vorläufige Endergebnis der Bundespräsidentenwahl inkl. Briefwahlstimmen verkündet.

Ergebnis: Van der Bellen ist offiziell Bundespräsident

Mit der Auszählung der Briefwahl-Stimmen, die Dienstagvormittag abgeschlossen wurde, baute er den Vorsprung gegenüber seinem Kontrahenten Norbert Hofer noch einmal deutlich aus und kam auf knapp 54 Prozent. Laut (noch inoffiziellen) Zahlen des Innenministeriums, die der APA vorliegen, erreichte der frühere Grüne Bundessprecher 53,79 Prozent, was 2,47 Millionen Stimmen entspricht.

Den Freiheitlichen Hofer unterstützten 2,12 Millionen Wähler. Der Abstand lag bei knapp 350.000 Stimmen. Ohne Briefwahl war der Vorsprung Van der Bellens noch deutlich geringer, nämlich 51,7 gegen 48,3 Prozent. Überhaupt viel enger ging es bei der ersten, vom VfGH aufgehobenen Stichwahl der beiden Kandidaten am 22. Mai zu. Damals trennten Van der Bellen und Hofer überhaupt nur knapp 31.000 Stimmen.

Wahlbeteiligung bei 74,2 Prozent

Die Wahlbeteiligung beim Urnengang vom vergangenen Sonntag lag bei 74,2 Prozent und damit höher als bei den ersten beiden Durchgängen. Bei der Wahl am 24. April, als noch sechs Kandidaten zur Wahl standen, gingen 68,5 Prozent zur Wahl, bei der aufgehobenen Stichwahl am 22. Mai 72,65 Prozent.Was die Bundesländer angeht, konnte Van der Bellen nunmehr beim dritten Wahlgang die Mehrheit überall außer im Burgenland, in Kärnten und in der Steiermark erobern. Seinen Bestwert erzielte er in Wien mit 65,7 Prozent.

Van der Bellen mit unerwartet starkem Briefwahlergebnis

Das starke Briefwahlergebnis Alexander Van der Bellens hat sogar die Hochrechner überrascht: Der künftige Bundespräsident holte sich 67,6 Prozent der Briefwahlstimmen. Im Mai waren es noch 61,7 Prozent. Nicht eingestellt wurde in der Wiederholung der Rekord bei der Zahl der Wahlkarten und Briefwahlstimmen: Diesmal wählten rund 618.000 Österreicher am Postweg, im Mai waren es 766.076.Genau 617.604 Briefwahlstimmen wurden bis 4. Dezember, 17.00 Uhr, abgegeben, 606.102 davon waren gültig – womit die Zahl der ungültigen (11.502) diesmal wesentlich geringer ist als im Mai (165.212). Damals hatten viele Briefwähler zu früh gewählt, weil sie die Unterlagen schon mit denen vom ersten Wahlgang bekommen und zu früh an die Wahlbehörden zurückgeschickt hatten.

Rekordverdächtige Zustimmung

Rekordverdächtig ist diesmal aber die Zustimmung zu Van der Bellen in der Briefwahl: Mit 67,6 Prozent steigerte er sich gegenüber der aufgehobenen Wahl um fast sechs Prozentpunkte. Bei den Urnenwählern legte er gegenüber dem Mai um “nur” 3,6 Prozentpunkte zu.

Im Mai hatten die Briefwähler Van der Bellen noch zum Sieg verholfen, diesmal verhalfen sie ihm zu einem noch deutlicheren Ergebnis: Aus 51,7 Prozent am Wahlabend sind mit ihren 409.648 Stimmen letztlich 53,8 Prozent geworden.

Norbert Hofer (FPÖ) verlor – wie die FPÖ bei allen Wahlen – durch die Briefwahlauszählung an Stimmenanteil: Am Sonntag hatte er 48,3, jetzt 46,2 Prozent. Bei den Briefwählern punktete er weit unterdurchschnittlich – mit 32,4 Prozent (196.454 Stimmen).

Wahlkarten-Anträge in Zahlen

Dass die Briefwahl an diesem zweiten Adventswochenende weniger genutzt wurde als im sommerlich-warmen Mai erstaunt wenig. Im Dezember kamen 13,2 Prozent der gültigen Stimmen am Postweg, im Mai waren es 16,7 Prozent. Das geringere Interesse hatte sich schon bei den Wahlkartenanträgen gezeigt. Für den 4. Dezember wurden schon um 20 Prozent weniger Wahlkarten ausgestellt als für den 22. Mai (708.185, im Mai 885.437). Ein guter Teil dieser Wahlkarten wurde für die Wahl in “fremden” Wahllokalen genutzt und zählte damit zur Urnenwahl.

>> Alle Infos zur Bundespräsidentenwahl

(APA, Red.)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Bundespräsidentenwahl
  • Bundespräsidentenwahl: Offizielles Endergebnis mit Briefwahlstimmen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen