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Bucher glaubt fest an einen Einzug des BZÖ in den Nationalrat

Bei der Nationalratswahl am 29. September 2013 geht Josef Bucher fix davon aus, dass sein BZÖ den Wiedereinzug in den Nationalrat schafft. Das Wahlzeil heißt "fünf Prozent plus".
CPÖ sammelt Unterschriften
Plakatkampagne der SPÖ
Termin am 29. September
Erste Umfragen vor der Wahl

Der Parteichef wird am Sonntag bei einem Bundeskonvent in Wien zum Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl gekürt. Schwerpunktthema im Wahlkampf wird die Forderung nach einer Steuersenkung sein.

Bucher glaubt an BZÖ-Einzug in Nationalrat

“Ich bin davon überzeugt, dass es gelingen wird, dass das BZÖ im Nationalrat bleibt. Laut den Prognosen ist das äußerst wahrscheinlich”, erklärte Bucher. Einen Plan B für den Fall, dass das Ziel doch nicht erreicht wird, habe er nicht: “Den braucht es nicht”, bekräftigte der Parteiobmann. Über ein Scheitern denke er nicht nach: “Weil wir reinkommen.” Zwar sei er immer bescheiden, eine IMAS-Umfrage, die dem BZÖ fünf Prozent attestiere, veranlasse ihn dann aber, das Wahlziel auf fünf Prozent und mehr raufzuschrauben, so Bucher.

Treu bleibt das Bündnis im Wahlkampf dem Slogan “Genug gezahlt”. Gefordert werden Steuersenkungen, möglich würden diese durch Verwaltungsreformen und Bürokratieabbau, zeigte er sich überzeugt: “Wir haben den Mut zu Reformen und zu Veränderungen, dort, wo andere zurückschrecken.”

BZÖ-Tour durch alle Wahlkreise Österreichs

Bis zum Wahltag ist Josef Bucher noch in den Wahlkreisen Österreichs unterwegs: “Es gibt eine irrsinnig freundliche Stimmung uns gegenüber.” Die Liste für die Nationalratswahl, angeführt vom Parteichef, wird kurz vor der Deadline am 12. August präsentiert. Bucher verspricht: “Es wird sicher Überraschungen geben.” Auch soll der Frauenanteil darauf hoch sein. Derzeit sitzt für das BZÖ nur eine Frau (von zwölf Abgeordneten) im Hohen Haus. “Langfristiges Ziel” sei ein Verhältnis von 50:50, auf der Bundesliste will er dieses Ziel “massiv beherzigen”, so Bucher.

Nationalratswahl 2013: 4 Millionen Euro Budget

Für den Nationalratswahlkampf verfügt das BZÖ über ein angespartes Budget in der Höhe von vier Millionen Euro: “Unter vier Millionen braucht man gar nicht antreten.” Das Einfrieren eines Teils der Parteienförderung im Zuge der Vorwürfe in der Telekom-Affäre kritisierte Bucher: “Natürlich tut uns die eine Million Euro weh. Das ist eine höchst seltsame Entscheidung, die getroffen wurde. Wir werden uns aber nicht unterkriegen lassen.”

(APA)

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