Bruttoinlandsprodukt erneut geschrumpft

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal vor allem wegen stark rückläufiger Exporte geschrumpft. Die Ausfuhren seien zum ersten Quartal 2003 real um 2,3 Prozent gesunken,

Die Importe sind nur um 1,1 Prozent zurückgingen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Damit habe der Außenbeitrag das Wachstum im Quartalsvergleich um 0,5 Prozentpunkte gebremst.

Die Bauinvestitionen stiegen zum Vorquartal um 0,3 Prozent. Die gesamten Bruttoanlageinvestitionen nahmen um 0,2 Prozent zu. Die Statistiker bestätigten ihre vorläufigen Berechnungen von vergangener Woche, nach denen die Wirtschaftsleistung in den Monaten April bis Juni zum Vorquartal um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent gesunken ist.

Die Ausrüstungsinvestitionen sanken im zweiten Quartal unter Herausrechnung der Inflation (real) leicht um 0,1 Prozent. Der Privatkonsum stagnierte zum Vorquartal, der Staatskonsum hingegen kletterte um 1,3 Prozent. Die gesamte inländische Verwendung stieg damit zum Vorquartal um 0,4 Prozent.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Bruttoinlandsprodukt erneut geschrumpft
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.