Brutale Vergewaltigung in Wien-Alsergrund

Sonntagfrüh wurde eine Frau in einem Stiegenhaus brutal vergewaltigt - Täter ließ erst von ihr ab, als ein Hausbewohner auf die Tat aufmerksam wurde.

Eine 21-jährige Frau aus Wien-Mariahilf ist Sonntag, früh in einem Hausflur in Wien-Alsergrund brutal vergewaltigt worden, berichtete die Polizei am Montag. Ein Hausbewohner konnte den Täter zwar verjagen, das Opfer wurde aber im Genitalbereich schwer verletzt. Die Frau konnte vorerst kaum befragt werden, da sie einen schweren Schock erlitt.

Gegen 6.45 Uhr hörte ein Bewohner in der Sobieskigasse verdächtige Geräusche vom Gang, so die Polizei. Als er nachsah, entdeckte er das auf dem Boden liegende Opfer und einen Mann. Als der Verdächtige den Zeugen sah, flüchtete er. Nach rund zwei Minuten kam er aber zurück. Mit der Drohung, die Polizei sei schon verständigt, konnte der Vergewaltiger endgültig verjagt werden.

Opfer stand unter schwerem Schock

Laut Polizei konnte die 21-Jährige noch nicht zum Tathergang vernommen werden, weil sie unter einem schweren Schock stand. Somit konnte vorerst auch noch nicht geklärt werden, ob das Opfer seinen Peiniger schon vor der Vergewaltigung gesehen hatte. Lebensgefahr besteht für die Frau zwar nicht, die Polizei sprach aber von einer „massiven und brutalen Vergewaltigung“.

Der Täter soll laut Zeugen etwa 25 bis 30 Jahre alt sein. Er ist rund 1,80 bis 1,90 Meter groß und korpulent, hat ein rundes Gesicht, dunkle Haare, Halbglatze und Kinnbart. Bekleidet war der Unbekannte u.a. mit einer dunklen Jacke sowie dunkler Hose.

Redaktion: Michael Grim

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