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Breites Engagement für sportliche Erfolge

Mehrere Vorarlberger Sportler und Funktionäre wurden am Montag im Landhaus für ihre verdienstvollen Leistungen von LH Herbert Sausgruber und LR Siegi Stemer ausgezeichnet.

“Für den Erfolg des Vorarlberger Sports sind viele Faktoren maßgeblich. Dazu gehören der Ehrgeiz und Siegeswille der Athletinnen und Athleten ebenso wie die gezielte Betreuung junger Talente und ein funktionierendes Umfeld in den Vereinen und Verbänden”, betonte Stemer. Das Land stellt Jahr für Jahr beträchtliche Mittel bereit, um den Breiten- und Spitzensport, die Nachwuchsarbeit und das Sportstättenangebot im Ländle zu fördern und so die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung zu schaffen.

Die Bludenzer BMX-Fahrerin Simone Dür erhielt das Ehrenzeichen für sportliche Leistungen in Gold. Ihren größten Erfolg konnte sie 1999 feiern, als sie Vize-Weltmeisterin und Vize-Europameisterin wurde.

Mit dem Ehrenzeichen für sportliche Leistungen in Silber wurden die Götzner Ringer Thomas Kathan und Thomas Loacker ausgezeichnet. Beide sind mehrfache Staatsmeister und haben viel zum Mannschaftsmeistertitel 1999 des KSV Götzis beigetragen.

Das Ehrenzeichen für Verdienste um den Vorarlberger Sport in Gold gab es für 11 Funktionärinnen und Funktionäre:
Die Lustenauerin Edith Bösch ist Mitbegründerin der Karate- und Kickbox-Union Hard. 1985 wurde auf ihre Initiative der Landesfachverband für Kickboxen gegründet, dem sie bis heute vorsteht.
Rosemarie Osirnigg ist Gründungsmitglied und Grande Dame des Traditionellen Karate-Verbandes Vorarlberg und seit 1983 dessen Präsidentin.

Reinhard Flatz aus Lauterach ist seit 1989 Präsident des Landesverbandes des Österreichischen Aeroclubs und seit 1976 Obmann des Union Paraclub Silvretta, dem größten Fallschirmspringerclub Österreichs. Auf Initiative des Bludenzers Josef Gatt wurde 1969 der erste Bogenschützenklub in Vorarlberg gegründet. 1975 wurde der Landesfachverband aus der Taufe gehoben. Diesem stand Josef Gatt bis 1997 als Obmann vor.

Manfred Kessler aus Vandans war von 1972 bis 1999 Trainer des Vorarlberger Skiverbandes und seit 1975 Trainer an der Ski-Hauptschule in Schruns. In diesen Zeitraum fällt die Ausbildung der Olympiasieger Hubert Strolz, Anita Wachter, Patrick Ortlieb und Mario Reiter. Heinz Loacker aus Hohenems war über zehn Jahre lang Präsident des Vorarlberger Volleyballverbandes. Als solcher hat er sich große Verdienste um die Entwicklung des Volleyballs in Vorarlberg gemacht.
1980 hat Fritz Miemelauer aus Bregenz den Vorarlberger Tanzsportfachverband aus der Taufe gehoben und ist auch seit Anfang an dessen Präsident. Heute sind rund 700 Mitglieder in sechs Tanzsportklubs aktiv.

Eduard Philipp Rille übte von 1990 bis 2000 die Funktion des Präsidenten des Vorarlberger Landesfechtverbandes aus. Er war 1995 maßgeblich an der Errichtung des Landesfechtzentrums im Dornbirner Messegelände beteiligt.

Peter Scheiber hat von 1970 bis 1974 das Bundessportheim Obergurgl geleitet und in der Folge als staatl. geprüfter Schilehrer und Bergführer den Schwerpunkt seines Schaffens der Ausbildung dieser Berufszweige gewidmet.

Helmut Seewald ist seit 1981 Präsident des Karate Landesfachverbandes Vorarlberg. In der Zeit von 1992 bis 1998 war er Vorstandsmitglied und Vizepräsident des Österreichischen Karatebundes.
Helmut Tagwerker ist seit 1984 Obmann des Vorarlberger Rodelverbandes. Höhepunkte seiner Tätigkeiten sind der Bau der Kunstrodelbahn Hinterplärsch, die Durchführung von nationalen und internationalen Großveranstaltungen und die Erfolge seiner Tochter Andrea Tagwerker.

Das Ehrenzeichen für Verdienste um den Vorarlberger Sport in Silber erhielt der Dornbirner Eugen Spiegel, seit 1993 Landesleiter des Österreichischen Tanzsportverbandes.

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