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Bregenz besiegelt Verkauf des Seestadt-Areals

Bregenz - Die Stadt Bregenz stellt die Weichen für die Umsetzung des Projekts "Seestadt": Sie hat am Donnerstag ihren fünfprozentigen Anteil an der Seestadt GmbH an die Prisma Investment GmbH veräußert.
Bilder der Unterzeichnung

Prisma hält damit nun 80 Prozent an der Seestadt GmbH, 20 Prozent sind in Besitz der Hypo Vorarlberg. Zudem habe man von den ÖBB um rund eine Mio. Euro 11.000 Quadratmeter in den Bregenzer Seeanlagen erworben, informierte Bürgermeister Markus Linhart (V) in einer Aussendung.

Weiters verkaufte die Stadt an die Seestadt GmbH auch zwei insgesamt 400 Quadratmeter große Grundstücksstreifen entlang der alten Bahnhofsstraße. Die Einnahmen von insgesamt 980.000 Euro – 360.000 Euro für den Seestadt-Anteil, 620.000 Euro für die Liegenschaften – sollen laut Linhart für den Bau der “Seespange” zweckgewidmet werden, einer Rad- und Fußgängerbrücke, die das Seestadt-Areal mit den Seeanlagen verbinden wird.

Bürgermeister Linhart betonte, dass die Stadt als Baubehörde weiter dafür garantiere, dass der mit der Bevölkerung erarbeitete Masterplan Basis für die Umsetzung der Neugestaltung sei. Für die ÖBB-Liegenschaft in den Seeanlagen müsse man zwar “gut eine Million Euro plus Nebenkosten” aufbringen, dafür erreiche man aber die seit vielen Jahren angestrebte “Bereinigung” der Fläche, die seit Jahren von der Stadt betreut wird, ohne in ihrem Eigentum zu stehen.

Das Seestadt-Areal liegt zwischen Innenstadt und seeseitiger Durchzugsstraße bzw. Bahnlinie. Bei dem städtebaulich sensiblen Gebiet handelt es sich um das ehemalige Areal des Bregenzer Bahnhofs vor dessen Verlegung in den 1980er Jahren. Das Gebiet lag lange brach und wird derzeit als Parkplatz genutzt. Das Areal soll um rund 80 Mio. Euro mit Wohnungen, Büros und Geschäften zur Entwicklungsfläche aufgewertet werden. Derzeit laufen laut Linhart Bohrungen zur Erkundung des Baugrunds sowie die vertieften Planungen durch die Architektengruppe Aicher Architekten (Lustenau), Zechner & Zechner (Wien), Elmar Ludescher (Lauterach) und Phillip Lutz (Lochau), die den Wettbewerb für sich entschieden hatte.

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