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Bodypacker führte ein Kilogramm Kokain ein

Symbolfoto &copy APA
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Ein Drogenkurier hat in seinem Körper ein Kilogramm hochprozentiges Kokain (nach Wien) eingeführt - Kurier, Auftraggeber und einen Großabnehmer verhaftet.

Der Mann befand sich am Mittwoch noch in der so genannten Schluckerzelle, wo die Polizei darauf wartete, dass die letzten von Dutzenden von dem Bodypacker verschluckten Drogenbehältnissen zum Vorschein kommen.

Mutmaßliche Auftraggeber verhaftet
Außerdem wurden drei Männer festgenommen, bei denen es sich um die Auftraggeber und um einen Großabnehmer handeln soll, sagte Major Wolfgang Preiszler vom Kriminalamt. Kriminal- und Sicherheitswachebeamte hatten am 9. Juni beobachtet, wie sich die beiden mutmaßlichen Drahtzieher des Kokainschmuggels mit einem potenziellen Abnehmer trafen.

Die afrikanischen Asylwerber wurden danach vom Schwarzenbergplatz im Bezirk Landstraße bis nach Rudolfsheim-Fünfhaus observiert. Dort versuchten die Dealer erfolglos zu flüchten, einer riss dabei einen Polizisten zu Boden und verletzte ihn leicht. In einem Einkaufsackerl fand sich eine Plastikflasche mit 250 Gramm Kokain.

Mindestens 52 Behältnisse im Körper
Auf den Bodypacker stießen die Ermittler in einer Wohnung der Bande in Penzing. “250 Gramm Kokain hatte er bei seiner Festnahme noch im Körper, bisher sind 52 Behältnisse aufgetaucht, mindestens zehn weitere hat er laut Röntgen noch verschluckt“, sagte Preiszler. Es sei davon auszugehen, dass der Mann die „unüblich große“ Menge von gut einem Kilogramm im Körper transportierte. Wäre nur ein einziger Behälter geplatzt, hätte das seinen Tod bedeutet.

Woher die Drogen und der Kurier stammen, war zunächst unklar. Die Ermittler vermuten, der Mann sei mit dem Zug über die Schweiz eingereist. 1.000 Euro, die bei ihm gefunden wurden, dürften sein Lohn gewesen sein. Das sichergestellte Kokain hat einen Straßenverkaufswert von 250.000 Euro. Ermittlungen zu weiteren Schmuggelfahrten laufen.

Redaktion: Claus Kramsl

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