Bock-Bim in Wien auf Schiene: Erste fahrende Spendenbox Österreichs

Bock-Bim: "Die erste fahrende Spendenbox auf dem Weg der Menschlichkeit"
Bock-Bim: "Die erste fahrende Spendenbox auf dem Weg der Menschlichkeit" ©Markus Korenjak
Das Flüchtlingsprojekt Ute Bock bringt anlässlich eines Doppeljubiläums die sogenannte "Bock-Bim" auf Schiene. Sie fährt auf der Linie O durch die Stadt und ist die erste fahrende und zeitgleich größte Spendenbox Österreichs.
Weg nach Ute Bock benannt

Es heißt Augen offen halten in Wien: Die Bock-Bim fährt auf der Linie O durch die Stadt und ist die erste fahrende und zeitgleich größte Spendenbox Österreichs. Dank der an verschiedenen Stellen platzierten QR-Codes können Passant*innen und Mitfahrende unterwegs an den Verein spenden und damit Geflüchtete in Wien unterstützen.

Fahrende Spendenbox: Die "Bock-Bim" fährt durch Wien

"Als fahrende Spendenbox lädt die Bock-Bim Unterstützer*innen dazu ein, mit uns gemeinsam den Weg in die Zukunft des Vereins zu gehen. Denn unsere Hilfe wird auch in den nächsten Jahren dringend benötigt.", so Geschäftsführer Thomas Eminger.

Markus Korenjak

Doppeljubiläum rund um Ute Bock: Flüchtlingsprojekt und Geburtstag

Das Flüchtlingsprojekt Ute Bock wird heuer bereits 20 Jahre alt, Ute Bock würde in diesem Jahr außerdem ihren 80. Geburtstag feiern. Die Wiener NGO begeht das Doppeljubiläum unter dem Leitgedanken: "Menschlichkeit findet immer einen Weg!" Ein Jubiläumsfest ist für den 25. Juni auf der Schmelz geplant.

"Ganz im Sinne von Frau Bock steht das Flüchtlingsprojekt für seinen eigenen Weg des Helfens. Besonders niederschwellig und immer etwas bockig, sind wir vor allem für Menschen da, denen sonst keine*r hilft. Wir widmen unsere Kraft den Vergessenen. So begann Ute Bocks Weg, so gehen wir ihren Weg weiter.", ergänzt Thomas Eminger.

Mit der Bock-Bim ins Ute Bock Haus

Die orange Bim fährt auf der Linie O, an deren Endstation im 10. Bezirk sich das Ute Bock Haus findet. Sie beginnt ihre Fahrt am Praterstern, fährt am Hauptbahnhof vorbei und endet dann direkt beim Verein. Damit verbindet sie drei Orte des Ankommens, die derzeit wieder sehr wichtig für Geflüchtete sind, die in Österreich Schutz suchen.

Bock-Bim sponsored by GEA & Proxmox

Die Bock-Bim wurde mit Unterstützung der langjährigen Partner GEA und Proxmox auf den Weg gebracht! Die Umsetzung der Bim sowie der gesamten Jubiläumskampagne "Menschlichkeit findet immer einen Weg" lag bei der Agentur Heimat Wien, die den Verein seit Jahren unterstützt.

Die Kampagne nutzt einen Pinselstrich des Künstlers Pawel Nolbert, der im charakteristischen Orange den Weg des Vereins zeichnet. Er zeigt in seiner Struktur die Vielfältigkeit der Vereinsgeschichte und -zukunft. Denn Menschlichkeit findet immer einen Weg!

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