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Wiener richtete Blutbad an: Ein Toter, mehrere Schwerverletzte

Der 57-Jährige richtete ein Blutbad an.
Der 57-Jährige richtete ein Blutbad an. ©APA/BARBARA GINDL
Donnerstagabend eskalierte ein Familienstreit: Ein Wiener soll in Ungarn den Vater seiner Lebensgefährtin erschossen und drei weitere Familienmitglieder schwer verletzt haben.

Ein 57-Jähriger aus Wien hat laut ungarischer Polizei am Donnerstagabend in Ungarn den Vater seiner Lebensgefährtin erschossen und drei weitere Angehörige derselben Familie, darunter seine Partnerin, teils lebensgefährlich verletzt. Zuvor habe der Mann in dem Wohnhaus im Komitat Veszprem ein Feuer gelegt. Am Ende erschoss er sich selbst.

57-Jähriger erschoss Vater seiner Lebensgefährtin

Der Tatort liegt in der kleinen Ortschaft Kaptalanfa in Westungarn. Der 57-Jährige kam am Abend zum Elternhaus seiner Lebensgefährtin, sagte die Sprecherin des zuständigen Polizeipräsidiums, Virag Aradi, laut Ungarischer Nachrichtenagentur MTI am Freitag. Die 22-jährige Frau war zu ihren Eltern zurückgekehrt und hielt sich bei ihrer Familie auf. Der Polizeibericht legte nahe, dass sie den Mann verlassen hatte.

Es sei ein Streit ausgebrochen. Der gebürtige Wiener habe mit einer Schusswaffe das Feuer auf die Familie eröffnet. Der Vater starb an Ort und Stelle. Die Lebensgefährtin und eine jüngere Schwester erlitten lebensgefährliche Schusswunden. Die 40-jährige Mutter von elf Kindern wurde durch die mehrfache Schussabgabe ebenfalls getroffen und schwer verletzt. Eine Sechsjährige erlitt ihre Verletzungen hingegen durch einen Brand, den der Wiener zuvor in der Wohnung der Familie gelegt hatte. Einige der elf Kinder des Ehepaares flüchteten vor den Schüssen zu Nachbarn, hieß es.

Mann legte vor Schüssen Feuer

Noch bevor die Schüsse fielen, hatte der Wiener den ungarischen Behörden zufolge das Haus in Brand gesteckt. Eine weitere Schwester der Frau wurde durch die Flammen verletzt.

Sprecherin Aradi bestätigte auf Anfrage der APA, dass von der Tat auch ein Kind betroffen war. Die ungarische Boulevardzeitung “Blikk” hatte online berichtet, dass ein dreijähriges Mädchen durch die Schüsse verletzt wurde. Offenbar dürfte es sich dabei um die jüngere Schwester der Frau handeln.

Nach dem Angriff auf die Familie beging der 57-Jährige laut den Ermittlern Selbstmord. Die ungarische Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Das Außenministerin in Wien bestätigte auf APA-Anfrage den Vorfall und dass es sich um einen österreichischen Staatsbürger gehandelt habe.

Kinder flohen vor Schüssen zu Nachbarn

Der Bürgermeister der Ortschaft, Gaspar Csordas, sprach in ungarischen Medien von einer “furchtbaren Tragödie”, die den sonst so friedlichen Ort heimgesucht habe. Die Betroffenen beschrieb er als “fleißige Familie”, der getötete Vater sei bei der Gemeinde beschäftigt gewesen. Laut ungarischen Medienberichten traf es eine kinderreiche Familie. Einige der elf Kinder des Ehepaares flüchteten vor den Schüssen zu Nachbarn, hieß es.

Update: Zwei Opfer weiter in Lebensgefahr

Laut Aussendung der zuständigen Polizeibehörde befanden sich die 22-jährige Lebensgefährtin des Österreichers und deren dreijährige Schwester am Freitag weiter in Lebensgefahr.

Die Dreijährige sei mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Spital in Györ eingeliefert und operiert worden, berichtete Direktor Laszlo Janos Tamas laut ungarischer Nachrichtenagentur MTI. Die Lebensgefährtin des Wieners und deren Mutter wurden in Spitälern in Szombathely und in Veszprem behandelt.

(APA/Red)

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