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Blechschaden in Zürich-Kloten

Zwei Swiss-Flugzeuge haben im Flughafen Zürich-Kloten Blechschaden gebaut. Verletzt wurde bei der Kollision niemand, doch entstand beträchtlicher Sachschaden.

Eine Flügelspitze eines Airbus A330 touchierte die Heckflosse einer kurz zuvor gelandeten MD-83, wie swiss-Sprecher Herbert Schmell auf Anfrage der AP sagte. Verletzt wurde niemand, doch entstand beträchtlicher Sachschaden.

Der Zwischenfall ereignete sich beim Standplatz der MD-83, wie Schmell sagte. Offenbar sei das Heck zu weit auf das Rollfeld hinausgeragt, als der Airbus von einem Traktor vorbeigeschleppt wurde. Die A330 sei auf dem Weg zu einem Triebwerk-Check gewesen. Das so genannte Winglet am Ende des linken Airbus-Flügels habe das Heckleitwerk der MD-83 touchiert. Der Sachschaden sei zwar noch nicht bestimmt, aber sicherlich beträchtlich. „Solche Zwischenfälle sind teuer“, sagte Schmell. Die MD-83 war um 08.10 Uhr als swiss-Kurs LX2803 mit 85 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord von Genf-Cointrin kommend in Zürich-Kloten gelandet.

Laut Auskunft von Flughafen-Sprecher Andreas Siegenthaler waren die Passagiere am Aussteigen, als sich der Zwischenfall ereignete. Sie warteten laut Schmell zum Teil auf einen Bus, der sie zum Flughafengebäude bringen sollte. Augenzeugen berichteten, mehrere Metallteile seien auf einen Passagierbus gefallen. Verletzt wurde niemand.

Der normale Flugbetrieb im Flughafen Zürich-Kloten wurde nicht gestört, wie Siegenthaler sagte. Es habe nichts gesperrt werden müssen und auch keine Verspätungen gegeben.

Keine BFU-Untersuchung

Das eidgenössische Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) untersucht den Zwischenfall nicht weiter, wie BFU-Chef Jean Overney der AP auf Anfrage in Bern sagte. Es handle sich nämlich nicht um einen Flugunfall, sondern um eine gewöhnliche Kollision, weil die Triebwerke der beteiligten Maschinen abgestellt gewesen seien, sagte Overney. Allerdings werde sich das BFU informieren lassen.

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