Bis zu 250 km/h: 18-Jähriger lieferte sich Verfolgungsjagd mit Wiener Polizei

Rasante Verfolgungsjagd mit Wiener Polizei.
Rasante Verfolgungsjagd mit Wiener Polizei. ©APA/BARBARA GINDL
Ein 18-jähriger Autolenker, der in Wien-Liesing eine rote Ampel überfuhr, lieferte sich im Anschluss eine wilde Verfolgungsjagd mit der Wiener Polizei.

Gegen 22.45 Uhr nahmen Polizisten in Wien-Liesing einen Pkw wahr, der über eine rote Ampel im Kreuzungsbereich Perfektastraße/Altmannsdorfer Straße fuhr. Der Pkw-Lenker entzog sich der Anhaltung und raste davon. "Er hatte Angst wegen noch zu zahlenden Verwaltungsstrafen und wollte nicht in Haft gehen", erklärte Polizeisprecher Markus Dittrich den Fluchtgrund.

Pkw-Lenker raste über A23 und S1 vor Wiener Polizei davon

Die anschließende Verfolgungsfahrt führte auf die Wiener Südosttangente (A23) Richtung Norden, über Wien-Favoriten und die S1 in Richtung Schwechat. Im Zuge dessen erreichte das Auto eine Spitzengeschwindigkeit von rund 250 km/h.

Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h: 18-Jähriger festgenommen

Während der Verfolgungsjagd konnten sich ein Fahrradfahrer und auch ein Fußgänger nur durch einen Sprung zur Seite vor einer Kollission retten. Auf Höhe Fischamend erzeugten zusätzliche Polizeikräfte einen künstlichen Stau, durch den der Wagen gestoppt werden konnte. Der Pkw-Lenker, ein 18-jähriger serbischer Staatsangehöriger, wurde daraufhin festgenommen. Überdies fanden die Beamten im Auto auch gestohlene Kennzeichen. Als Grund für die Flucht gab der 18-Jährige an: "Er hatte Angst wegen noch zu zahlender Verwaltungsstrafen und wollte nicht in Haft gehen", sagte Polizeisprecher Markus Dittrich.

(APA/Red.)

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