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BILLA hält 8.12. geschlossen

Dem heimischen Lebensmittelhandel steht im heurigen Weihnachtsgeschäft eine neue Entwicklung bevor. Und das nicht nur, weil Billa sich entschlossen hat, den Mitarbeitern am heutigen 8. Dezember freizugeben.

Einerseits hat sich die Supermarktkette Billa entschlossen, am heutigen handelsoffenen 8. Dezember zuzusperren. Andererseits fällt der zweifelsfrei umsatzstarke 23. Dezember heuer auf einen Sonntag. Den Supermärkten dürfte heuer also ein Teil der sonst so sicheren Super-Umsätze wegfallen.

Mitarbeitergeschenk

Welche Folgen die Entscheidung von Billa, den 8. Dezember den „Mitarbeitern zu schenken“, auf den Lebensmittelhandel insgesamt haben wird, ist noch unklar. Billa war in der Vergangenheit aber einer der stärksten Weihnachtsprofiteure.

Fällt der 8. Dezember auf einen Samstag, sei zudem ein Kaufanstieg zu erwarten, so die GfK. Im Vorjahr hat etwa jeder vierte heimische Haushalt am 8. Dezember Lebensmittel eingekauft.

Rabatt-Ausgleich

Billa hat jedenfalls versucht, einem eklatanten Umsatzentgang mit einem großzügigen Rabatt von minus 15 Prozent auf alle Einkäufe am 7. Dezember vorzubeugen.

Der Verlust des 23. Dezember betrifft den gesamten Lebensmittelhandel. Zwar verbleiben abgesehen davon 19 Einkaufstage, aber man verliert doch einen der umsatzstärksten Tage des Monats, gibt die GfK zu bedenken. 2006 brachte es der Lebensmittelhandel den Angaben zufolge zu diesem Zeitpunkt auf eine Reichweitenspitze von 55 Prozent – am Tag vor Weihnachten ging also jeder zweite österreichische Haushalt bzw. dessen Mitglieder einkaufen.

Adventzeit Turbo für Billa und Spar

Wer der Gewinner im heurigen Weihnachtsgeschäft im Lebensmittelhandel sein wird, lasse sich noch nicht sagen, der Verlierer dürfte aber wieder Hofer sein. Traditionell hängen Billa und Spar den Mitbewerber im Dezember ab und lassen ihn sogar laut GfK weit hinter sich. Das sei umso interessanter, als Hofer in anderen Monaten davor – zumeist hinter Billa – den zweiten Rang einnimmt und es in einzelnen Monaten sogar bereits geschafft habe, die Marktführerschaft zu übernehmen.

Auf der Produktseite besonders nachgefragt werden in der Adventzeit – neben Parfüms, Badezusätzen, Hautpflege und Pralinen, die sich auch als Weihnachtsgeschenke oder Mitbringsel eignen – vor allem alkoholische Getränke und Heißgetränke. Trotz vieler Einladungen außer Haus wird auch daheim mehr und besser gegessen, analysierte die GfK.

Ein Bereich, der gegen Ende des Jahres im Lebensmittelhandel besonders hervorsticht, sind naturgemäß sämtliche Zutaten zum Backen von Weihnachtsbäckerei, also Margarine, Butter, gekühlte und tiefgekühlte Teige sowie sonstige Zutaten. Der Paradekäufer dieser Produkte ist zwischen 35 und 49 Jahre alt, lebt mit Kind(ern) bis 14 Jahre in einem Haushalt und bäckt mit bzw. für den Nachwuchs Weihnachtsbäckerei.

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